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Mutig Entwicklung wagen

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Mutig Entwicklung wagen

Vanessa und Harald diskutieren über Veränderung durch Mut und Einsicht in Unternehmen.

Einblicke in mutige Unternehmensstrukturveränderungen und die Emotionen dahinter.

37:1821. November 2025DE

Zusammenfassung

Harald Kieffer enthüllt im Gespräch mit Vanessa Daun die Herausforderungen, die ein größerer Konzern durch strukturierte, kurzfristige Projekte erlebt. Trotz rationaler Vorteile stoßen sie auf Widerstände und Unsicherheiten innerhalb der Linienorganisationen. Mit einer Geschichte über einen kleinen Stoffhändler, der sich einer großen Konkurrenz gegenüber sieht, illustriert Vanessa, wie eine emotionale Stärkung durch Selbstreflexion und Akzeptanz im Mittelpunkt stehen kann. Die Diskutanten analysieren, wie wichtig es ist, Ängste in Unternehmen zu überwinden, um Platz für positive Veränderungen und Wachstum zu schaffen. Dabei betonen sie die Rolle des mutigen Dialogs und wie dieser Verständnis unter Kollegen fördern kann. Dies könnte Hörern helfen, ähnliche Herausforderungen im eigenen beruflichen Kontext besser zu meistern und den Wert offener Kommunikation zu schätzen.

Wichtigste Punkte

  • Strategische Projekte in Unternehmen stoßen häufig auf internen Widerstand, der abgefedert werden muss, um erfolgreich zu sein.
  • Emotionen wie Angst können den Erfolg von Projekten gefährden, doch durch Selbstreflexion und Akzeptanz kann Wachstum gefördert werden.
  • Eine Geschichte verdeutlicht, wie man aus Konkurrenzsituationen gestärkt hervorgehen kann, indem man die eigene Expertise betont.
  • Mitarbeiter einzubeziehen ist entscheidend bei Veränderungsprozessen, um Widerstände zu reduzieren und Akzeptanz zu fördern.
  • Konstruktive mutige Gespräche zwischen Kollegen können helfen, Missverständnisse zu klären und Zusammenarbeit zu verbessern.
  • Es ist wichtig, sich der eigenen Ängste und Emotionen während Veränderungsprozessen bewusst zu sein und diese aktiv zu adressieren.
  • Effektive Kommunikation spielt eine zentrale Rolle bei der Transformation von Unsicherheit in Chancen innerhalb eines Unternehmens.
  • Veränderungsprozesse erfordern oft externe Unterstützung oder Sparringspartner, um strukturelle Hürden zu überwinden.

Kapitel

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Show Notes

Harald Kieffer diskutiert in dieser Episode mit Vanessa Daun über die Herausforderungen, die ein Unternehmen bei der Implementierung von kurzfristigen Projekten erfährt, insbesondere wenn diese auf Widerstände stoßen. Vanessa bringt eine inspirierende Geschichte über einen kleinen Stoffhändler namens Martin ein, der lernt, seine Konkurrenten zu akzeptieren, um aus seiner Angst eine Stärkung für den eigenen Erfolg abzuleiten. Dies bildet die Grundlage für eine tiefere Diskussion über die emotionale Intelligenz in Veränderungsprozessen und die Bedeutung mutiger Gespräche. Der Podcast schließt mit praktischen Ratschlägen für Zuhörer, die mit ähnlichen beruflichen Herausforderungen konfrontiert sind.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Strategische Projekte in Unternehmen stoßen häufig auf internen Widerstand, der abgefedert werden muss, um erfolgreich zu sein.
  • Emotionen wie Angst können den Erfolg von Projekten gefährden, doch durch Selbstreflexion und Akzeptanz kann Wachstum gefördert werden.
  • Eine Geschichte verdeutlicht, wie man aus Konkurrenzsituationen gestärkt hervorgehen kann, indem man die eigene Expertise betont.
  • Mitarbeiter einzubeziehen ist entscheidend bei Veränderungsprozessen, um Widerstände zu reduzieren und Akzeptanz zu fördern.
  • Konstruktive mutige Gespräche zwischen Kollegen können helfen, Missverständnisse zu klären und Zusammenarbeit zu verbessern.
  • Es ist wichtig, sich der eigenen Ängste und Emotionen während Veränderungsprozessen bewusst zu sein und diese aktiv zu adressieren.
  • Effektive Kommunikation spielt eine zentrale Rolle bei der Transformation von Unsicherheit in Chancen innerhalb eines Unternehmens.
  • Veränderungsprozesse erfordern oft externe Unterstützung oder Sparringspartner, um strukturelle Hürden zu überwinden.

Worüber wir sprechen

Strategische Projekte im Unternehmen

Harald berichtet über ein Unternehmen, das versucht, mit kurzfristigen Projekten effizienter zu werden, dabei aber auf internen Widerstand stößt. Es wird diskutiert, wie wichtig es ist, bestehende Strukturen zu hinterfragen, um neuen Anforderungen gerecht zu werden.

Geschichte vom kleinen Stoffhändler

Vanessa erzählt von Martin, einem kleinen Stoffhändler, der lernt, seine Konkurrenz nicht als Bedrohung zu sehen, sondern als Chance, seine eigene Expertise zu stärken. Diese Geschichte dient als Analogie für den Umgang mit Veränderung und Konkurrenz.

Ängste überwinden in Unternehmen

Es wird besprochen, wie Angst die Umsetzung von Projekten behindern kann, und wie wichtig es ist, einen sicheren emotionalen Raum in Unternehmen zu schaffen, damit Mitarbeiter proaktiv agieren können.

Einbindung von Mitarbeitenden

Die Episode thematisiert, wie entscheidend die Einbindung von Mitarbeitenden in Veränderungsprozesse ist, um deren Akzeptanz und Mitwirkung sicherzustellen.

Mutige Gespräche und Kommunikation

Harald und Vanessa bieten Ratschläge, wie man im Unternehmenskontext mutige und ehrliche Gespräche führen sollte, um Missverständnisse auszuräumen und Zusammenarbeit zu fördern.

Links & Ressourcen

  • Vanessa Daun — Vanessa Daun ist Spezialistin für Organisationsentwicklung, Supervision, Executive Sparring und emotionale Intelligenz in Unternehmen und Führung. Sie ist Inhaberin des BoP-Transformationsteams, Co-Moderatorin des BoP-Podcasts zu Themen wie Change und Unternehmensstruktur und begleitet mittelständische Unternehmen in Transformationsprozessen.

Erwähnt in dieser Episode

  • Harald Kieffer (Person) — Harald Kieffer ist Co-Moderator des Podcasts und teilt seine Erfahrungen zu strukturellen Veränderungen in einem Unternehmen.
  • Martin (Person) — Martin ist ein fiktiver Stoffhändler, dessen Geschichte als Beispiel dafür dient, wie man mit Konkurrenz und Veränderung umgeht.
  • Projektarbeit in Unternehmen (Konzept) — Ein großes Thema ist die Einführung von kurzfristigen Projekten in Unternehmen und die damit verbundenen Herausforderungen.
  • Doktor Bob (Person) — Doktor Bob ist eine Figur im Podcast, die Fragen von Zuhörern beantwortet und Ratschläge zu persönlichem Wachstum und Unternehmensfragen gibt.
  • Kai (Person) — Kai ist ein fiktiver Regionalleiter aus einem Zuhörerbeispiel, der sich mit Kommunikationsproblemen in seinem Unternehmen konfrontiert sieht.

Häufige Fragen

Wie können Unternehmen mit Widerstand gegen Projekte umgehen?
Unternehmen sollten darauf achten, interne Widerstände durch klare Kommunikation und Einbindung der Mitarbeitenden abzubauen. Eine transparente Unternehmenskultur kann helfen, Ängste abzubauen und den Wandel zu unterstützen.
Welche Rolle spielen Emotionen in Veränderungsprozessen?
Emotionen sind ein wesentlicher Faktor in Veränderungsprozessen. Sie können den Prozess behindern oder fördern, je nachdem, wie sie adressiert werden. Es ist wichtig, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem Mitarbeiter ihre Sorgen äußern können.
Wie kann eine inspirierende Geschichte wie die von Martin im Unternehmenskontext helfen?
Inspirierende Geschichten können als Metaphern dienen, um komplexe Situationen greifbarer zu machen und Denkanstöße geben, wie man Herausforderungen mit einer positiven Einstellung begegnen kann.
Welche Kommunikationsstrategien helfen bei Unternehmensveränderungen?
Offene und ehrliche Kommunikation ist entscheidend. Mutige Gespräche, in denen Sorgen und Wünsche klar geäußert werden, können helfen, Missverständnisse zu klären und den Weg für konstruktive Lösungen zu ebnen.
Warum ist die Einbindung von Mitarbeitenden in Projekte wichtig?
Die Einbindung von Mitarbeitenden in Projekte fördert nicht nur deren Akzeptanz, sondern auch deren Engagement. Sie fühlen sich wertgeschätzt und als Teil des Wandels, was die Bereitschaft erhöht, sich aktiv einzubringen.
Ressourcen & Links7

Person

  • Harald KiefferPerson

    Harald Kieffer ist Co-Moderator des Podcasts und teilt seine Erfahrungen zu strukturellen Veränderungen in einem Unternehmen.

  • Vanessa DaunPerson

    Vanessa Daun ist Co-Moderatorin des Podcasts und bringt eine Geschichte als Analogie für Herausforderungen bei Unternehmensänderungen ein.

    Vanessa Daun ist Spezialistin für Organisationsentwicklung, Supervision, Executive Sparring und emotionale Intelligenz in Unternehmen und Führung. Sie ist Inhaberin des BoP-Transformationsteams, Co-Moderatorin des BoP-Podcasts zu Themen wie Change und Unternehmensstruktur und begleitet mittelständische Unternehmen in Transformationsprozessen.

    WebseiteVanessa Daun ist Spezialistin für Organisationsentwicklung, Supervision, Executive Sparring und emotionale Intelligenz in Unternehmen und Führung. Sie ist Inhaberin des BoP-Transformationsteams, Co-Moderatorin des BoP-Podcasts zu Themen wie Change und Unternehmensstruktur und begleitet mittelständische Unternehmen in Transformationsprozessen.
  • MartinPerson

    Martin ist ein fiktiver Stoffhändler, dessen Geschichte als Beispiel dafür dient, wie man mit Konkurrenz und Veränderung umgeht.

  • Doktor BobPerson

    Doktor Bob ist eine Figur im Podcast, die Fragen von Zuhörern beantwortet und Ratschläge zu persönlichem Wachstum und Unternehmensfragen gibt.

  • KaiPerson

    Kai ist ein fiktiver Regionalleiter aus einem Zuhörerbeispiel, der sich mit Kommunikationsproblemen in seinem Unternehmen konfrontiert sieht.

Konzept

  • Projektarbeit in UnternehmenKonzept

    Ein großes Thema ist die Einführung von kurzfristigen Projekten in Unternehmen und die damit verbundenen Herausforderungen.

Transkript280 Segmente
0:21

Vanessa Daun

Ja hallo, herzlich willkommen zu unserem Podcast, sag ich Ihnen euch, sag ich dem Harald, lieber Harald, hallo. Wir treffen uns alle 2 Wochen

0:30

Harald Kieffer

Hallo Vanessa.

0:31

Vanessa Daun

Harald und ich. Harald bringt mir was aus seinem, nein, er bringt mir nicht was, er bringt mir Beispiele und Fragen aus seinem Arbeitsalltag mit. Und wir

0:41

Vanessa Daun

tauschen uns bisschen darüber aus und hoffen, dass wertvolle Dinge, Reflexion, Impulse, Gedanken dabei sind für Sie und euch.

0:51

Vanessa Daun

Harald, wie war denn deine Woche?

0:54

Harald Kieffer

Die Woche war wieder gut. Die Woche war reichlich angefüllt mit Dingen, die zu klären sind, mit Überraschungen im Organisationsalltag,

1:05

Harald Kieffer

aber ich denk ja immer nur Überraschungen bringen mich weiter und deswegen versuche ich immer meinen Zöklingen dann Mut zu machen und zu sagen, das kriegen wir hin. Das

1:15

Harald Kieffer

ist zu schaffen. Wir müssen uns halt überlegen, warum uns da ist. Und ich hab 1 mitgebracht, das für viel Unsicherheit sorgt, ein größeres Unternehmen groß genug, dass es

1:25

Harald Kieffer

stabile Strukturen hat, die langfristig angelegt sind, die klare definierte Aufgaben haben. Mhm. Und dazwischen

1:35

Harald Kieffer

tauchen dann doch immer wieder Fragestellungen auf, die kurzfristig Teams brauchen, die kurzfristig Arbeitseinsatz brauchen, die Geld brauchen, Ressourcen brauchen. Und nachdem das

1:45

Harald Kieffer

häufig passiert ist und das innerhalb der ganz stabilen Strukturen, die sinnvoll sind und wichtig sind, für das Unternehmen nicht zu leisten war, hat sich das Unternehmen jetzt entschlossen,

1:55

Harald Kieffer

regelmäßig mit kurzfristigen Projekten zu arbeiten. Das heißt, es werden Teams gebildet, die stammen natürlich aus den Linien, aus dem, was da ist. Die

2:05

Harald Kieffer

bekommen einen Projektleiter, eine Projektleiterin und bekommen eine bestimmte Zeit. Das Also, das absolute Maximum ist 'n Jahr, aber eher

2:15

Harald Kieffer

kürzer, 'n Budget. Und deren Linienvorgesetzte werden dazu verpflichtet, ihre Mitarbeiter abzustellen. Und der Geschäftsführer, mit dem

2:25

Harald Kieffer

ich da zusammenarbeite, schildert mir ganz wenig Akzeptanz für das Vorgehen, viel Widerstand in den Linien, Unsicherheit

2:35

Harald Kieffer

bei den Projektmitarbeitern, weil sie sagen, sie würden die Rückendeckung aus der Linie nicht bekommen und frag mich, was was was kann man tun? Denn es steht außer Zweifel, dass

2:45

Harald Kieffer

das gut für das Unternehmen ist, wenn spontan erscheinende Aufgabenstellungen schnell gelöst werden und da ist eine Projektgebühr durchaus sinnvoll.

2:54

Harald Kieffer

Ja, das sind so die Gedanken, die wir da haben und ich stelle halt fest, dass es viel Sorge gibt,

3:05

Harald Kieffer

man selber sei vielleicht nicht mehr so wichtig oder irgend so was in der Linie. Warum übergibt man uns nicht die Aufgabe? Das dürfen wir doch hinkriegen.

3:14

Vanessa Daun

Ja, ja, ja. Ich hab sofort gedacht, als Du's gesagt hast, wo ich gedacht so, oh, mutiger Schritt.

3:19

Harald Kieffer

Mhm.

3:19

Vanessa Daun

Und klingt erst mal ja, also rational ist das wahrscheinlich für alle fassbar und logisch und und dann

3:29

Vanessa Daun

geht es da drum, was passiert emotional, wenn wir in die Umsetzung kommen, ne? Mhm. Ich hab kurz vor dem Podcast, ich bin mir nicht ganz sicher, ob

3:39

Vanessa Daun

die Geschichte passt, aber ich probier Aber es gibt

3:41

Harald Kieffer

eine Geschichte.

3:42

Vanessa Daun

Ja, natürlich gibt es

3:43

Harald Kieffer

Zum Glück gab's eine Geschichte.

3:44

Vanessa Daun

Eine Geschichte, die mir an der Stelle einfällt und die es ging einen Tuchhändler in Stoffhändler, nicht Tuchhändler, in 'ner

3:54

Vanessa Daun

Kleinstadt in Europa, hat 'n Geschäft übernommen, nennen wir ihn Martin, ja? Mhm. Martin.

3:59

Harald Kieffer

Martin der der Stoffhändler.

4:01

Vanessa Daun

Martin der Stoffhändler, genau. Und der Martin führt 'n kleines Geschäft, 'n Stoffhandel, Familienbetrieb. Schon der Urgroßvater hat diesen Betrieb gegründet. Und

4:13

Vanessa Daun

1 Tages zieht gegenüber von Martin und seinem Laden, zieht ein großes, modernes, neues Stoffgeschäft ein. Oh.

4:23

Vanessa Daun

Und ne mit glänzenden Schaufensterscheiben großer Auswahl und die Leute sind angezogen erst mal davon, finden es grundsätzlich gut und Martin bekommt natürlich

4:33

Vanessa Daun

Angst, ja. Braucht's mich hier noch? Schafft mich dieses Stoffgeschäft ab?

4:39

Harald Kieffer

Mhm.

4:39

Vanessa Daun

Und in seiner Verzweiflung, er kann nachts auch schon nicht mehr schlafen, so viel Vorsicht hat er, geht er in das nahe gelegene Kloster und fragt einen Mönch und sagt, Mensch, was soll ich denn

4:49

Vanessa Daun

jetzt tun? Was soll ich machen? Ich weiß grad nicht genau. Und der Mönch sagt, jeden Morgen, wenn Du aufstehst und in deinen, nee, wenn Du in deinen Laden kommst,

4:59

Vanessa Daun

jeden Morgen, wenn Du in deinen Laden kommst, stelle eine Kerze auf und segne deinen Laden. Und segne den Laden gegenüber. Oh,

5:09

Vanessa Daun

okay. Und Martin sagt, wie, ich soll meinen Konkurrenten segnen? Also vor dem hab ich doch Angst. Sagt er, ja, die Angst, die

5:19

Vanessa Daun

frisst dein Herz auf und auch das, wofür Du jemals angetreten bist.

5:24

Harald Kieffer

Mhm. Und

5:25

Vanessa Daun

damit geht Martin raus erst mal kryptisch und macht es aber für eine ganze Weile, stellt also eine Kerze auf, segnet seinen Laden, segnet den Laden des

5:35

Vanessa Daun

anderen. Am Anfang fällt ihm das richtig schwer und dann kommt er in sone Routine rein. Und dann die Überraschung, sein Laden wird tatsächlich nicht

5:44

Vanessa Daun

leerer, sondern füllt sich. Und die Kunden, die begrüßen seine Ruhe, seine Erfahrung, die Qualität seiner Stoffe

5:55

Vanessa Daun

und nach 'nem Monat geht Martin zurück in das Kloster und sagt, was ist denn da passiert, ja? Und dann sagt er, ja, in dem Moment

6:05

Vanessa Daun

bist Du vom Händler zum Experten geworden. Du bist der Experte für deine Ware und das ist das, weshalb die Menschen zu dir kommen. Und

6:14

Vanessa Daun

sie lieben die Ruhe, mit der Du die Dinge tust. Und ich merk ja so gerade selber, es passt doch irgendwie, ne?

6:23

Harald Kieffer

Ja. Also natürlich muss man zuerst mal sagen, das haben wir ja in den letzten 20, 30 Jahren erlebt, so oft ist es nicht gut gegangen. Wenn der große Händler

6:33

Harald Kieffer

aufgemacht hat, haben die kleinen Händler zugemacht. Da hat ihnen wahrscheinlich auch keine Kerze irgendwas geholfen. Das ist ja doch sehr brutal die Welt, in der wir viele unserer kleinen Tante Emma Läden

6:43

Harald Kieffer

verloren haben. Aber in der Geschichte, glaub ich, geht's was ganz anderes. Und vielleicht kann man manchmal es auch auf die Weise, wie der Mönch es rät,

6:53

Harald Kieffer

hinkriegen, indem man, ja, sich besinnt, sich darauf besinnt, jetzt zu meinem Beispiel zu bekommen zu kommen, was sollen denn diese Projekte in dem

7:02

Harald Kieffer

Unternehmen eigentlich leisten? Die sollen ja 'n Mix leisten, was die Linie sonst leistet, sondern die sollen ja was leisten, was die Linie vielleicht nicht leisten könnte. Mhm.

7:12

Vanessa Daun

Und

7:12

Harald Kieffer

Martin ist 1, der in seinem Stoffgeschäft vielleicht als Gesamtpaket ein ganz anderes Produkt anbietet als dieser dieser

7:22

Harald Kieffer

Konkurrent, den er da gegenüber hat, sodass seine Angst etwas ist, was ihn lähmt, aber ihn gar nicht unbedingt lähmen müsste, wenn er sich darauf

7:32

Harald Kieffer

konzentrieren würde, warum die Dinge geschehen. Man könnte es noch krasser sagen, warum wurde ihm das Geschäft gegenüber geschickt? Vielleicht hat er sich ja durch das Geschäft

7:42

Harald Kieffer

gegenüber noch viel stärker auf sein Handwerk konzentriert und auf das, was die Kunden bei ihm an Beratungen suchen, fantasiere ich jetzt alles dazu. Und das würde ich gerne aufs Unternehmen übertragen und

7:52

Harald Kieffer

würde sagen, warum wird der Linie das Projekt geschickt? Warum soll die Linie sich mit ihren eigenen Leuten Das sind ja keine neuen Leute, sondern es sind Leute, die

8:02

Harald Kieffer

abgeordnet werden aus den Linienstrukturen in Projekten. Vielleicht ist es sogar entlastend, vielleicht bringt es die Linie dazu, ab und zu mal darüber nachzudenken oder ob

8:12

Harald Kieffer

auch ihn und so.

8:13

Vanessa Daun

Ja, tatsächlich, also Ich

8:14

Harald Kieffer

merke Du

8:15

Vanessa Daun

Ja, ich ich atme an, genau.

8:17

Harald Kieffer

Deinen Gedanken.

8:18

Vanessa Daun

Ja. Ich erkenne deinen Gedanken, ich würde aber tatsächlich doch noch mal 'n Schritt zurückgehen wollen, denn Also ich versteh, dieses die Ich glaube, ich weiß jetzt auch, warum mir die Geschichte in den Kopf gekommen

8:28

Vanessa Daun

ist und warum sie mit mir angesprochen hat. Und ich geborene wirklich noch mal auf die Geschichte zurück. Ich bin ja tatsächlich Tochter 1 Bettenfachhändlers. Oh. Und das ist sehr lange her, dass dieses Geschäft

8:37

Vanessa Daun

existiert. Mein Vater lebt heute nicht mehr. Und es war tatsächlich so, dass zu 'nem gewissen Zeitpunkt, wir hatten ein Bettenfachhandel. Traditionsgeschäft, ne, wie Martins Stoffladen.

8:48

Harald Kieffer

Mhm. Und

8:48

Vanessa Daun

meine Schwester sollte den übernehmen. Und es kam die Zeit, wo quasi andere Bettenläden irgendwann aufgemacht haben, also so Ketten, ja. Ja, ja. Also moderne Läden, in

8:58

Vanessa Daun

denen man viel bekommen hat. Ich sag jetzt hier absichtlich keine Namen. Ich weiß gar nicht, wie das mit Leichwerbung in sonem Podcast ist. So. Und das war der Moment, in dem natürlich mein, sowohl mein Vater, der

9:08

Vanessa Daun

mittlerweile das Geschäft beinah übergeben hatte als auch meine Schwester, sich gefragt haben, Angst und Furcht bekommen haben, weil sie gesehen haben, da verändert sich total viel. Ich komm gleich wieder auf deine

9:18

Vanessa Daun

Linie, ja? Ja, ja. Da verändert sich total viel. Und natürlich hilft da keine Kerze. Aber was hilft denn? Es hilft an der Stelle zu gucken,

9:28

Vanessa Daun

was ist der Teil, den die haben? Also frei, ne, frei von der Angst zu werden und hinzugucken, weshalb gibt es diese Ketten? Jetzt ich

9:38

Vanessa Daun

bin ganz bei 'nem ganz reellen Beispiel, ja, was beantworten diese Ketten an Bedürfnissen?

9:43

Harald Kieffer

Mhm.

9:44

Vanessa Daun

Und was beantworten diese Ketten vielleicht an Bedürfnissen nicht? Dieses dieses Bettenfachgeschäft, das wir früher hatten, zwar 'n Betten und Einrichtungsladen, den gibt es heute nicht mehr, das liegt aber an anderen Dingen,

9:54

Vanessa Daun

ja?

9:54

Harald Kieffer

Okay.

9:56

Vanessa Daun

Manch weiß, der hat den gut abgewickelt. Aber wo ich hinwill, ist, ich glaube, dieser dieser schnelle

10:05

Vanessa Daun

Übertrag in diese diese diese Linien, also diese Liniengeschichte, Entschuldigung, wenn ich das jetzt grad so nenne, ja. Es braucht diesen Schritt davor,

10:15

Vanessa Daun

nämlich dass ich frei von der Angst werde und das kennen wir in allen, in vielen Unternehmen, ich komm sofort auf deine Linie, ja?

10:22

Harald Kieffer

Mhm.

10:22

Vanessa Daun

Dass ich frei von der Angst werde, dass jemanden, den ich zum Beispiel, ich bin vielleicht 'n älterer Mitarbeiter, ich muss andere neue anlernen, dass jemand, den ich anlerne, dass jemanden, der dazukommt

10:33

Vanessa Daun

und Wissen mit mir teilt oder neue Projekte, neue Teams, ja, mit anderer Führung sich etablieren. Und ich kenn es sogar selber, wenn wir als BOCK Transformationsteam

10:43

Vanessa Daun

quasi und wir sind ja als a-Business Partner direkt an die Personaler und Personalerinnen angeboten, ja? Das sind unsere wertvollsten wertvollsten

10:52

Vanessa Daun

Partner und Partnerinnen an der Stelle. Aber wenn wir kommen, dann gibt es Menschen, die sagen, oh Gott, haben wir bisher alles falsch gemacht? Oh Gott, was, da kommt jetzt jemand, nehmen die

11:02

Vanessa Daun

uns den Platz weg? Und wir kommen an den Punkt, dass wir immer wieder sagen, bitte, bitte, ihr seid unsere wichtigste Schnittstelle, ja?

11:10

Harald Kieffer

Ganz genau.

11:11

Vanessa Daun

Wir sind hier für euch. Ja. Und ich wollt, Entschuldigung, wenn ich noch mal so zurückgegangen bin und das ist, glaub ich, das, was Du so eingeführt hast im Sinne von, Moment, was ist

11:20

Vanessa Daun

denn das Grundziel? Weswegen Ja. Weswegen verstehen wir logisch, dass das total hilfreich fürs Unternehmen ist und was steht uns da eigentlich im Weg, oder?

11:28

Harald Kieffer

Deine Kerze Ja. Ist für mich das schöne Bild, nicht sofort mit Angst zu reagieren, sondern zunächst eine

11:37

Harald Kieffer

Chance oder vielleicht sogar ein Glück darin zu sehen, dass das an, ich segne es nämlich. Ja. Und dann würde ich jetzt den Schritt gehen und sagen, und das hat für mich was

11:47

Harald Kieffer

mit 1 Unternehmenskultur zu tun und das ist auch das, was ich in der in der in der Zusammenarbeit mit diesem Geschäftsführer sage und sage, leg die Karten auf den

11:57

Harald Kieffer

Tisch, redet offen und ehrlich miteinander. Wenn Du es angstfrei hinkriegst, wenn die Menschen bei allem, was im Unternehmen passiert, nicht zunächst Angst haben, sondern

12:06

Harald Kieffer

vielleicht sogar sagen können, na, mal gucken, wo da der Gewinn für mich drin liegt, also segne es.

12:13

Vanessa Daun

Mhm.

12:13

Harald Kieffer

Kerze, das finde ich wunderschön, diese Bilder, dann wirst Du aus dem Widerstand ganz, ganz schnell nicht mehr spüren,

12:20

Vanessa Daun

Mhm.

12:20

Harald Kieffer

Weil die Dinge nicht als grundsätzlich bedrohlich empfunden werden. Und das ist aber für mich eine Frage der Kultur, die in dem Unternehmen herrscht.

12:27

Vanessa Daun

Ja, das also, ja, natürlich. Und ich glaube, es ist gleichzeitig ebenso natürlich, dass wenn sich etwas, also ne, wir haben's ja mit verschiedenen Dingen zu tun, weshalb ich ja auch

12:37

Vanessa Daun

sofort dachte, oh mutig, ja? Mhm. Wir haben's damit zu tun, wie werden denn die Mitarbeitenden begleitet das in der Strukturveränderung? Weil die irre, also

12:46

Vanessa Daun

der die Irreführung an der Stelle ist ja, wenn ich eine Struktur einziehe, sagt man ja sogar, ne, wenn ich eine neue Struktur einziehe, dann bestimmt die

12:56

Vanessa Daun

Struktur ja quasi den neuen Weg, den wir gehen. Es ist aber in in den seltensten Fällen so. Wir haben's ja in Unternehmen mit lebendigen Systemen zu tun. Du und ich, wir sind diejenigen, die diese

13:06

Vanessa Daun

Struktur schaffen und beantworten. Ja. Ja. Und damit haben wir's automatisch mitm emotionalen Aspekt zu tun. Dann, wie viel sind denn die

13:16

Vanessa Daun

Führungskräfte, die vorher Führung hatten und jetzt vielleicht an manchen Stellen keine Führung haben, wie sind die denn begleitet? Also ich mein gar nicht 'n langen Begleitungsvorgang,

13:26

Vanessa Daun

sondern ich meine, wie werden die abgeholt und was haben die haben die vielleicht 'n strategisches Sparring? Haben die 'n Sparring, das mit ihnen einmal

13:36

Vanessa Daun

den Blick freiräumen von Angst, ja und und wieder für das Ziel, so. Und das sind die Fragen, die sich mir an der Stelle

13:47

Vanessa Daun

stellen, denn wenn sie's wenn's logisch, verständlich und eine gute Lösung ist, dann ist es ja gar nicht mehr so weit weg, dass es auch emotional getragen wird. So,

13:57

Vanessa Daun

ja.

13:57

Harald Kieffer

Wird noch eine Frage dazu hängen. Die Führungskräfte, wurden Sie denn gefragt, welche Projekte Sie klug finden und wie Sie sie aufsetzen würden?

14:07

Harald Kieffer

Ja. Also, Sie müssen Teil der Verantwortung bleiben und in dem Fall, von dem ich schildere, wurden Sie es nicht, sondern es wurde Ihnen mitgeteilt, dass Sie ab

14:17

Harald Kieffer

jetzt hier und die und die Fragestellungen und Sie haben so und so viel Mitarbeiter abzustellen. Vielleicht war's nicht ganz so krass, Ja. Aber so haben Sie sich gefühlt. Sie haben sich aus der Verantwortung genommen gefühlt.

14:27

Harald Kieffer

Und würde man sie mit reinholen und sagen, an welchem Projekt willst Du dich denn oder vielleicht eine Patenschaft dafür übernehmen? Also auf jeden Fall eine in der Beteiligung, die nicht

14:37

Harald Kieffer

nur rational, sondern auch emotional ist. Total. Da würde der Widerstand durch das fremde Neue wie dieses große Stoffgeschäft vielleicht

14:47

Vanessa Daun

Die

14:47

Harald Kieffer

beiden hätten ja auch mal miteinander reden können. Das passiert in der Realität nicht, das weiß ich, aber hätte der der kleine Martin mit dem großen Stoffgeschäft vorher geredet, der hat gesagt, wir teilen uns quasi die

14:57

Harald Kieffer

Arbeit auf. Ich mach hier die lange Beratung zu höheren Preisen. Mhm. Ihr verkauft den Discount auf die Schnelle. Dann dann haben wir vielleicht sogar mehr

15:06

Harald Kieffer

davon, weil mehr Menschen in diese Straße kommen, weil sie sagen, das ist die Stoffstraße. Komm, lass uns doch mal in die Stoffstraße gehen.

15:12

Vanessa Daun

Genau. Ja. Spannenderweise haben das damals meine Eltern auch gemacht. Also, aber das ist jetzt eine andere Geschichte. Und noch mal 'n Übertrag, weil wir haben ja im Mittelstand, wir haben's eben mit größeren

15:22

Vanessa Daun

Organisationen zu tun. Manchmal haben wir's auch mit kleineren Organisationen zu tun. Wo findet sich denn das Thema wieder? Mhm. Ich würd noch mal zurückkommen wollen, in relativ

15:31

Vanessa Daun

klein aufgeschlüsselt ist es, erinnert es mich total an an eine aktuelle Situation, die eine Kollegin von mir begleitet, wo ein

15:41

Vanessa Daun

älterer Mitarbeitende, also es gibt einen älteren Mitarbeitenden in seinem Fach Fachgebiet, der soll mit seiner Einwilligung, ne, sie haben wurde vorher mit ihm

15:51

Vanessa Daun

gesprochen, wie lang planst Du denn noch, im Unternehmen zu sein? Und dann wurde langfristig hingeguckt und das sagt, ach Mensch, das macht doch Sinn, wenn wir jetzt schon jemanden einstellen und Du kannst den quasi

16:01

Vanessa Daun

mitnehmen und Stück für Stück abgeben. Und das war alles logisch und rational supergut aufgesetzt. Und auch der älteren Mitarbeitende,

16:11

Vanessa Daun

der war da mit. Also der hat gesagt, ja, find ich gut, find ich klug, mach ich mit.

16:16

Harald Kieffer

Mhm.

16:16

Vanessa Daun

Und jetzt in der Praxis ist es so, dass der emotionale Widerstand zu hoch ist, sodass der neue Mitarbeitende einfach so viel Leerlauf

16:26

Vanessa Daun

hat und die Staffel nicht abgegeben kriegt. Und da kann man jetzt sagen, och Mensch, der alte ältere Mitarbeiter, ja, der ist, ich nenn jetzt hier absichtlich keine Namen, sind ja reale Beispiele, ja? Ja. Der ist

16:35

Vanessa Daun

einfach störrisch oder so. Nein, ist der nicht. Nein. Der braucht einfach jemanden an der seiner Seite für einen Augenblick, der mit ihm übersetzt. Mhm. Was ihm da im Weg

16:45

Vanessa Daun

steht und der bestimmte, das hat mit Glaubenssätzen zu tun, ne. Also was und mit mit Furcht und der ihm auch 'n Bild davon

16:55

Vanessa Daun

bringt, was bist Du denn, wenn Du's nicht mehr bist? So, also da stecken ja so viele Sachen drin. Und wenn wir die Menschen an den Stellen des Wechsels und sei es nur

17:05

Vanessa Daun

'n Teamstrukturwechsel, wenn wir die Menschen gezielt an den Stellen fürn Augenblick abholen und sie begleiten, damit sie diesen Schritt in das andere

17:15

Vanessa Daun

viel besser schaffen können mit sich selbst, dann stehen ja, also dann dann sind ja ungeahnte Möglichkeiten da.

17:24

Harald Kieffer

Ich irgendwo, nee, es ist das, was ich, glaube ich, mit Kultur meine, diese Problemstellungen erkennen. Es muss einem klar sein, dass

17:33

Harald Kieffer

jeder, nicht nur dieser ältere Mitarbeiter, sondern von 10 vielleicht 8,

17:38

Vanessa Daun

mit

17:39

Harald Kieffer

dieser Situation zunächst mal nicht alleine klarkommen müssen unbedingt. Also das Erkennen und wenn man es erkannt hat, es als richtig und

17:48

Harald Kieffer

nachvollziehbar erkennen und nicht als Fehler und als falsch. Also dass man das zulässt und dass man sagt, ja, das ist in Ordnung. Das sind die üblichen Prozesse. Ja. Die finden jetzt statt und für diese Prozesse haben

17:58

Harald Kieffer

wir. Was haben wir für die Prozesse?

18:00

Vanessa Daun

Was meinst Du damit?

18:01

Harald Kieffer

Gibt es Mechanismen? Du hast von Begleitung gesprochen. Ja.

18:05

Vanessa Daun

Ach so. Was da getan werden kann, damit es leichter läuft oder so?

18:08

Harald Kieffer

Ja, Du Du hast 'n ganzes Buch geschrieben, das Bock Prinzip, da kommt das ja mit Sicherheit auch drin vor, wie die Transparenz ist, wie wie man miteinander umgeht,

18:19

Harald Kieffer

dass die Mitarbeiter dieses eigene ungute Gefühl, das sie in sich haben, als Säugethemen empfinden.

18:26

Vanessa Daun

Ja, spannend. Harald, ich dachte, Du hättest mein Buch gelesen.

18:31

Harald Kieffer

Hab ich auch.

18:33

Vanessa Daun

Mich hat das ganz viele Schnittthemen, ja, deswegen war ich grade, wusste ich grad nicht ganz, wohin Du willst. Ich nehm noch mal dein Beispiel, ja, weil das Du, das ist ja das, was

18:43

Vanessa Daun

Du mitgebracht hast, ja. In der Struktur und im Rahmen der Prozesse, Du hast auch gesagt, ne, ist 'n reifes Unternehmen, die haben schon ganz viel aufgesetzt, ist ja eine große Klarheit und was

18:53

Vanessa Daun

sich verändert, ist die Struktur. In für mich ist das ist 1 der Thema, 1 der Themen, hab ich grade schon gesagt, ist die

19:02

Vanessa Daun

Emotionen im Veränderungsprozess. 1 der Werkzeuge wäre, na, es sind nicht

19:12

Vanessa Daun

Werkzeuge, na doch eigentlich schon, ne. Entweder ein Change Workshop zu machen oder eben in an vereinzelten Stellen

19:22

Vanessa Daun

'n strategisches Sparring, also wirklich eine Unterstützung durch jemand extern, der auch keine Mission in der ganzen Sache hat, zu bringen

19:31

Harald Kieffer

und

19:31

Vanessa Daun

aber auch grundsätzlich 'n Verständnis dafür zu liefern, was steht da grade im Weg, ja? Oder was kann da im Weg stehen? Ist mit Sicherheit nicht bei jedem so. Dann

19:41

Vanessa Daun

hab ich sone, Ich hab eine Idee 'n bisschen dazu. Ich kann mir tatsächlich vorstellen, ich kenn aber das nicht,

19:51

Vanessa Daun

ne. Ich kenn dein Beispiel nicht. Wir haben ja in der strategischen strategischen Begleitung haben wir dieses, ich hab da in 'nem anderen Podcast schon mal drüber geredet, dieses Strategieaktivierungskannvas,

20:02

Vanessa Daun

also im Prinzip eine Denkfläche, mit der ich noch mal abchecken kann, was ist hilfreich für eine Veränderung? Was darf ich beachten? Nicht nur Methoden, sondern wo darf

20:11

Vanessa Daun

ich Koalitionen bilden? Wo darf ich Dynamiken unterstützen, ja? Und das könnte tatsächlich 'n Werkzeug sein. Ich selber finde das relativ hilfreich, sonst hättest Du ja auch nicht ins Buch

20:22

Vanessa Daun

getan. Genau. Ja, aber drauf zu gucken, haben wir alles, ja? Und und oder was fehlt uns vielleicht noch, was zusätzlich noch ergänzend wichtig ist? Und

20:32

Vanessa Daun

dann ist es ist wie in jeder, ich erzähl dir ja nix Neues, ja? Wie in jeder Veränderung würde ich auch noch mal drauf

20:41

Vanessa Daun

gucken, wie es es kommuniziert. Ja. Ne? Und der grundlegende Gedanke von Einbindung der Mitarbeitenden, den hast Du jetzt auch schon zweimal gesagt,

20:52

Vanessa Daun

ist für mich 'n Grundprinzip, dass egal, was ich tue in 'nem Unternehmen mit Gesetz dem Fall, ich möchte es stark machen und zukunftsfähig aufstellen,

21:03

Vanessa Daun

darf ich immer gucken, wo ist der Augenblick, wo ich die Mitarbeitenden auf jeden Fall im Gestaltungsprozess mit einbeziehe. Mhm. Ja.

21:12

Harald Kieffer

Ja und ihnen damit die Sicherheit geben, dass sie wichtig sind, was auch immer sich sie rumtut. Sie werden ein Teil davon sein.

21:19

Vanessa Daun

Total, ja. Apropos im Gestaltungsprozess mit ein bisschen, Genau. Harald.

21:23

Harald Kieffer

Wie immer fragen Sie Doktor Bob.

21:26

Vanessa Daun

Frag.

21:26

Harald Kieffer

Doktor Bob. Doktor Bob ist hier. Ich hab tatsächlich eine Frage. Kai fragt, das ist der Regionalleiter 1 Mittelstandsunternehmens

21:39

Harald Kieffer

und das passt ganz gut zu dem, was wir gerade besprochen haben. Praktisch. Ja, wie gut? Ich will mich fortbilden, fachlich und persönlich, aber mein direkter Vorgesetzter hat

21:49

Harald Kieffer

nicht mal sein eigenes Mitarbeitendengespräch mit mir geführt. Als ich ihn über mein Vorhaben informiert habe und gefragt habe, inwieweit das im Unternehmen unterstützt wird,

21:59

Harald Kieffer

hat er 6 Wochen gebraucht, mir zu antworten. Unsere Personalreferentin brauche ich gar nicht erst anzusprechen. Die macht nur Abrechnen und Excel Tabellen. Ich bin enttäuscht. Ich

22:09

Harald Kieffer

dachte, wir haben eine gute Beziehung zueinander, deswegen bin ich in diesem Unternehmen. Ich will mich als Sachverständiger weiterbilden. Es ist frustrierend, dass ich als Führungskraft

22:19

Harald Kieffer

angehalten bin, regelmäßig Gespräche mit meinen Mitarbeitenden zu führen. Und da kommt noch was, aber meine eigenen

22:28

Harald Kieffer

Vorgesetzten das nicht tun. Wie soll sich je etwas ändern, wenn sie es selbst nicht vorliegen?

22:34

Vanessa Daun

Oh, Kai Kai. Ne? Mhm.

22:37

Harald Kieffer

Das war Kai. Kai, da haben wir natürlich den Namen geändert. Das ist ja klar.

22:41

Vanessa Daun

Karl, ich hör verschiedene Themen raus. Also erst mal hör ich eine Enttäuschung raus, ne. Der, also Kai, Sie möchten sich weiterentwickeln,

22:51

Vanessa Daun

haben das Gespräch gesucht und keine und sind quasi im leeren Echo Raum mit sich und da sind sie

23:01

Vanessa Daun

enttäuscht, also fühlen sich ausgebremst. Das ist das eine, was ich höre. Dann hör ich aber auch, ich soll etwas, also ich bin für etwas angehalten, das

23:11

Vanessa Daun

mir gar nicht vorgelebt wird.

23:13

Harald Kieffer

Mhm.

23:16

Vanessa Daun

Und dann hab ich noch was Drittes gehört, das mir grade entfallen. Grundsätzlich, das macht nichts, es kommt mit Sicherheit wieder und ich war

23:26

Vanessa Daun

ganz Ohr, lieber Kai. Grundsätzlich ist mein allererster Impuls zu sagen, lieber Kai, Sie müssen,

23:36

Vanessa Daun

Sie müssen, Sie müssen also gar nix, ja. Aber da gilt es tatsächlich mal 'n gutes, mutiges Gespräch zu führen in meiner Welt, oder? Ja. Weil diese

23:45

Vanessa Daun

Rückmeldungen, die Sie nicht bekommen, die sollten Sie auf jeden Fall schon mal rückmelden, ne. Und das ja, ich muss grade ich muss grad selber

23:55

Vanessa Daun

sortieren. Jetzt bin ich aber, glaub ich, sortiert. Für mich wäre es, Ihre Frage war ja, was soll ich tun? Wie soll ich damit umgehen, ne?

24:03

Harald Kieffer

Ja. Mhm.

24:07

Vanessa Daun

Und in meiner Welt ist es so, dass Sie nur neue Möglichkeiten schaffen, indem Sie das, was Sie wahrnehmen, ansprechen.

24:17

Vanessa Daun

Und das ist natürlich eine Sache, die erfordert manchmal Mut. Ich weiß nicht, ob's Sie Mut für Sie Mut erfordert,

24:27

Vanessa Daun

aber ich selber, wenn ich jetzt meinem direkten Vorgesetzten sagen müsste, ey, Du hast mich nicht gehört, ja ohne ey natürlich, ja. Du hast mich nicht gehört, ich möchte mich weiterentwickeln,

24:37

Vanessa Daun

Du führst nicht mal 'n Mitarbeitergespräch mit mir. Das sagt sich ja nicht so leicht in der Regel. Und das darf auch gut gesagt werden, damit er anderes hören würde. Was können Sie tun? Also

24:47

Vanessa Daun

meiner Erfahrung nach, ich weiß nicht, wie's dir geht, Harald, ist es so, dass wenn ich 'n gutes, mutiges Gespräch vorbereite, es in der Regel auch 'n Wirkungs-, eine

24:57

Vanessa Daun

Wirkung hat.

24:58

Harald Kieffer

Mhm. Und

25:00

Vanessa Daun

meine Idee wäre, dass Sie, bevor Sie's rückmelden, erst mal drauf gucken, was will ich eigentlich in dem Gespräch

25:10

Vanessa Daun

erzielen? Weil das ist mir auch noch nicht so ganz klar, wo Sie hin möchten. Möchten Sie nur eine Rückmeldung haben? Möchten Sie 'n Zeichen geben, 'n wirkungsvolles Zeichen? Weil steckt 'n

25:20

Vanessa Daun

paar Unzufriedenheiten drin und was ist Ihr Ziel nach dem Gespräch? Also setzen Sie sich doch mal hin, bereiten Sie's mal vor, Gesetz den Fall Sie fürn Gespräch, was

25:30

Vanessa Daun

ich Ihnen wirklich anraten würde. Setzen Sie sich mal hin, bereiten Sie sich's mal vor, was ist mein Ziel, was ist auch meine innere Haltung? Ich hör Enttäuschung raus. Passen Sie gut auf, in sonem

25:40

Vanessa Daun

Gespräch ist ja selten, dass Sie jemanden überzeugen wollen von etwas, sondern Sie haben 'n ganz klares Anliegen. Sie möchten sich entwickeln, Sie möchten den Raum dafür in dem

25:50

Vanessa Daun

Unternehmen haben. Es ist Ihnen wichtig. Sie sind für das Unternehmen und das gemeinsame Ziel angetreten und diese diese Motivation und auch

25:59

Vanessa Daun

dieses Vertrauen und dieses Gefühl von Gemeinsamkeit ist grade erschüttert, ist vielleicht 'n bisschen groß, aber das ist definitiv gestört so. Und das ist ja etwas, was wie ich verstehe, was

26:09

Vanessa Daun

Sie zurückmelden möchten. Wichtig ist, dass Sie da beachten, nehmen Sie das Gefühl mit rein. Das ist öfter mal der Fall, dass Menschen sagen, oh,

26:19

Vanessa Daun

ich will jetzt mal was zurückmelden, ja, und das für 'n mutiges Gespräch halten und sie halt und sie klammern aber den größten Wirkungsgrad und den größten Wirkungshebel aus, nämlich

26:29

Vanessa Daun

das eigene Gefühl. Mhm. Ich unterstell jetzt Ihnen und vielleicht auch mal Ihrer Führungskraft, dass Sie beide sehr gerne gemeinsam miteinander arbeiten wollen. Es gibt auch, kann

26:39

Vanessa Daun

auch immer einfach 'n guten Grund geben, weshalb die Dinge so grade so sind, wie sie sind. Heißt, wenn Du jetzt meine Führungskraft wärst und ich mich vorbereiten wollte und ich wäre

26:49

Vanessa Daun

Kai, würde ich auch noch mal gucken, wie ist meine Haltung, meine Einstellung und bin ich wirklich missionsfrei an der Stelle? Und was ist mein Gefühl? Was hat quasi

26:59

Vanessa Daun

das, was ich beobachtet habe, als Gefühl bei mir ausgelöst? Das ist sone klassische klassische Kommunikationsmethodik.

27:10

Vanessa Daun

Dann schauen Sie auch noch mal drauf, Sie kennen doch mit Sicherheit Ihre Fallen und Ihre, also Ihre Stärken und Ihre Fallen, ja? Es gibt Menschen, die sagen, oh ja, wenn ich son Gespräch führe, bin ich per se erst

27:19

Vanessa Daun

mal 'n bisschen aufgeregt, ja?

27:21

Harald Kieffer

Wenn

27:21

Vanessa Daun

ich aufgeregt bin, komm viel zu sehr auf den Punkt oder ich vergesse eigentlich das, was ich grundsätzlich sagen will. So, je mehr Sie das von sich wissen, desto mehr können Sie sich drauf vorbereiten,

27:31

Vanessa Daun

es in diesem Gespräch anders zu machen. Denn das, was ich höre, ist, Ihr Anliegen ist Ihnen ein Herzensanliegen. Das heißt, schaffen Sie Ihrem Anliegen auch

27:41

Vanessa Daun

einen guten Raum, dass es gehört werden kann, wär so für mich. Und für mich wär's auch noch mal wichtig, klären Sie Ihre eigene Erwartung

27:52

Vanessa Daun

an das Gespräch und vielleicht auch die Erwartung des anderen.

27:58

Harald Kieffer

Ich würd gerne an der Stelle den anderen noch mal stärker ins Spiel bringen. Ja. Ich hab mich durch das, was Kai uns geschickt hat,

28:08

Harald Kieffer

selbst angesprochen wurde. Ich war ja sehr, sehr lange auch in Führungspositionen. Allein die Tatsache, dass ich 6 Wochen auf eine Antwort warten muss, muss ich zu meiner

28:18

Harald Kieffer

heutigen Unzufriedenheit erklären, so was habe ich auch gehabt, dass Mitarbeiter von mir auf irgendwas viel länger warten mussten, als das richtig gewesen wäre.

28:28

Harald Kieffer

Und ich glaube, ich wäre heilfroh gewesen, wenn Kai auf mich zugekommen wäre und gesagt hätte, weißt Du, wie das aussieht? Also ich unterstelle jetzt mal nicht, dass Du kein

28:38

Harald Kieffer

Interesse an mir hast, denn ich bin in dem Unternehmen, weil weil weil wir hier gut miteinander umgehen und Aber das sieht nicht so aus, als würde dich für mich interessieren. Und ich hätte dann versucht, bei

28:48

Harald Kieffer

Kai Werbung dafür zu machen, Mist, wie viel und so weiter. Man kann sich sehr denken, wie viel los ist, wie viel auf dem Schreibtisch ist und so weiter. Also die Chance, dass Kai seinem

28:58

Harald Kieffer

Vorgesetzten die Möglichkeit gibt, sich zu erklären, wäre für mich immer 'n Geschenk gewesen. Ja. Ein ein reales Geschenk, aus dem

29:08

Harald Kieffer

ich hoffentlich dann noch schneller gelernt hätte, als es mir vielleicht später gelungen ist. Also die Möglichkeit, Kai ist enttäuscht und er sagt, es wird mir nicht

29:17

Harald Kieffer

vorgelebt. All das sind Dinge, die ich als Gefühl meinem Vorgesetzten mitteilen kann. Ich kann ihm sagen, soll ich dir mal sagen,

29:27

Harald Kieffer

wie das auf mich wirkt und vielleicht auch auf andere wirkt? Das ist ja nicht zu deinem Vorteil. Also von daher hätte ich, wär ich nicht ganz so pessimistisch, dass

29:37

Harald Kieffer

Kai mit dem, was ihn im Moment bewegt und das ist ja mehr als nur diese Fortbildung, sondern Genau. Es ist der der Stil, der da herrscht, der ihn enttäuscht, weil er eigentlich da ist, weil wir uns

29:47

Harald Kieffer

ja alle gut verstehen. Und auch die Personalreferentin wäre vielleicht erschrocken zu hören, oh, ich wirke, als

29:57

Harald Kieffer

würde ich nur Excel Tabellen ausfüllen und was ab, aber vielleicht vielleicht wär ich sie auch froh, die Chance, Kai Einblick zu geben, zu sagen, ich hoffe nicht, dass also

30:07

Harald Kieffer

das ist nicht so. Ich ich mach auch noch ganz andere Sachen. Also von daher denke ich, das war deine Richtung, deswegen wollt ich das noch loswerden.

30:14

Vanessa Daun

Ja, total. Ich find das ganz hilfreich, ja, weil Du ja auch aus der Perspektive von 'ner ehemaligen Führungskraft draufschaust und das vielleicht auch noch

30:24

Vanessa Daun

mal den Blick geöffnet hat. Weil wenn ich sage, es gibt immer einen guten Grund dahinter, ja? Und der gute Grund muss nichts Negatives bedeuten, ja? Und das heißt ja

30:33

Vanessa Daun

Feedback, ich nenn's lieber 'n mutiges Gespräch, weil ich in die Perspektive dessen des Menschen gehe, der's führt, ja? Oder der's anspricht, der den Impuls gibt. Aber Feedback heißt ja

30:43

Vanessa Daun

nichts anderes als füttere mich zurück, ja? Wenn man's jetzt mal ganz, ja, wenn man's mal ganz simpel betrachten würde. Und schenken

30:53

Vanessa Daun

Sie doch, vielleicht haben Sie grad keine Lust, Ihrer Führungskraft was zu schenken, aber Genau,

30:57

Harald Kieffer

da muss man auch nicht.

30:58

Vanessa Daun

Genau, aber geben Sie sich die Möglichkeit, Ihrem Anliegen die Möglichkeit, dass es noch mal neue Räume kriegen kann. Und

31:09

Vanessa Daun

ich kann es wirklich nur unterstreichen, was der Harald gesagt hat. Jedes jedes mutige Gespräch, wenn es gut geführt ist und da da würd ich Ihnen gleich gerne noch mal die Sachen anhand

31:19

Vanessa Daun

geben, wenn es gut geführt ist, sodass es auch gut gehört werden kann, ja, vom anderen, ist so wertvoll fürn Unternehmen,

31:30

Vanessa Daun

denn tatsächlich wachsen wir ja an Konflikten und selten an Harmonie, so. Mhm. Stell dich mal so dahin. Wichtig wär mir

31:40

Vanessa Daun

wirklich, dass ich Ihnen, ne, und das ist ja son bisschen mein meine Doktor Bob Idee, was kann ich denn jetzt tun, ja? Also ich glaube, es gab schon ganz viele Gründe,

31:50

Vanessa Daun

die dafür sprechen, dass Sie ein solches mutiges Gespräch führen. Wichtig wär, damit das gehört werden kann, dass Sie's absichtsfrei

32:00

Vanessa Daun

führen. Also im Interesse Ihres Anliegens, aber absichtsfrei heißt ohne Mission, ja. Also nicht die Mission, Harald ist jetzt meine Führungskraft, ja. Nicht die

32:09

Vanessa Daun

Mission, ich will dich belehren, ich will dir zeigen, wie doof Du handelst. Ich will, ich unterstell Ihnen das nicht, Kai, Aber ich will auch mal recht haben, ne? Also all das weg und damit das

32:19

Vanessa Daun

passieren kann, ist dieser Moment der Vorbereitung total wichtig, dass Sie für sich klarmachen, was ist mein Ziel? Und wenn Ihr Ziel optimalerweise

32:29

Vanessa Daun

ist, etwas sichtbar zu machen, das wertvoll sein kann für einen anderen, toll, ja. Ist eine tolle Haltung. Dann was will ich erreichen?

32:39

Vanessa Daun

Sie, Kai, was wollen Sie erreichen? Wollen Sie erreichen, dass Sie Fortbildung machen können oder wollen Sie erst mal nur erreichen, dass es gesehen werden kann? So. Ich wär bei dem zweiten, weil das entspannt

32:48

Vanessa Daun

tatsächlich dieses Gespräch noch mal und hilft Ihnen bei dieser absichtslosen Haltung. Und dann bitte machen Sie sich klar, Sie kennen sich doch, ja? Bitte machen Sie sich klar, wenn's

32:58

Vanessa Daun

son Gespräch ist, was Sie vielleicht gar nicht so oft führen, auch das unterstell ich jetzt mal grade, ja? Mhm. Was kennen Sie von sich, ja, wenn Sie

33:08

Vanessa Daun

ungewohnte Dinge machen, ne? Das war das mit dem, vielleicht sprech ich schnell, vielleicht bin ich zu sehr aufm Punkt, vielleicht ein vielleicht führ ich solche Gespräche und denk dann eine halbe Stunde später,

33:18

Vanessa Daun

Mensch, hätt ich das gesagt, ja? Also wenn irgendwas da drin wäre, bereiten Sie sich auf das gegen, also bereiten Sie sich vor, das Gegenteil zu tun, ja? Mhm.

33:28

Vanessa Daun

Und dann für mich ist, ich bereite tatsächlich öfter mal son mutige Gespräche mit anderen vor. Mhm. Und für mich ist es

33:38

Vanessa Daun

sind so 2 Sachen wichtig, in welcher Haltung begegne ich dem anderen? Ist es das, ne? Das meinte ich immer, das ist Ihr Ziel. Hab ich die Haltung von gleicher Augenhöhe

33:49

Vanessa Daun

oder hab ich die Haltung und damit ja auch quasi die innere Haltung, ah, wenn ich da hinkomm, da tut sich ja nix, also quasi son bisschen eine eine untergeordnete

33:59

Vanessa Daun

Haltung. Ja. Machen Sie sich gleich auf gleiche Augenhöhe. Das heißt, nicht stellen Sie sich über den anderen und Du hast ja

34:06

Harald Kieffer

auch nicht Augenhöhe.

34:06

Vanessa Daun

Genau, das ist eben nicht Augenhöhe, ja? Sondern Ihr Anliegen ist wichtig, relevant und könnte sogar wichtig für Ihre Führungskraft sein sein, ja, das zu hören, wie Harald das schon gesagt hat.

34:16

Harald Kieffer

Ich bin total gespannt, könnte Kai denken, was mein Vorgesetzter dazu sagt, wie das bei mir angekommen ist.

34:23

Vanessa Daun

Ach ja, ganz toll, genau. Und wichtig wär mir auch noch ein ein Punkt hab ich noch. Ich möchte keinen mitgeben, was ich als besonders wertvoll erachte. In

34:32

Vanessa Daun

solchen Gesprächen ist öfter mal die Verführung, dass man son bisschen in der in der Archäologie landet, ja? Also im in den Eulen Kamellen, ne? Ich komme jetzt und möchte

34:42

Vanessa Daun

rückmelden, ne, das ist das Gefühl dazu, wenn Du mir 6 Wochen nicht antwortest, ich hab 'n echtes Anliegen, ich komme zu dir, das löst es bei mir aus. Und

34:52

Vanessa Daun

immer schon hast Du Das

34:53

Harald Kieffer

ist schon mal passiert, ne.

34:54

Vanessa Daun

Ich weiß nur noch vor. Das weißt Du noch vor. Das lassen Sie weg, also weg von der Archäologie immer im Hier und Jetzt bleiben, sobald Sie das Gespräch führen. Ihr konkretes Anliegen

35:04

Vanessa Daun

ansprechen.

35:08

Harald Kieffer

Klar. Sondern ich hab einen wirklich guten Grund, es dir zu erzählen. Mhm. Und Du wirst es glauben, weil Du siehst, dass es mir wichtig ist und nicht, weil ich's dir beweise.

35:16

Vanessa Daun

Ja. Ja. Und dann lade ich Sie ein, wenn Sie Sie haben es vorbereitet, Sie führen das Gespräch so und dann lade ich Sie tatsächlich ein. Es gibt nämlich Menschen, die vor lauter Erleichterung dann das

35:26

Vanessa Daun

Gespräch verlassen, ja, und sagen, oh, ich hab's geführt, jetzt bin ich erleichtert und dann stellen Sie irgendwie fest, einen Tag später, oh Gott, was ist denn jetzt eigentlich in dem Anliegen, ja?

35:36

Vanessa Daun

Dann fassen Sie, dann gucken Sie doch am Ende mal das, was Du gesagt hast, wie Sie einholen können, was der andere verstanden hat, ja? Und vor allen Dingen, was machen wir denn jetzt

35:46

Vanessa Daun

damit? Ja. Ja? Also diese Frage zu stellen ist ja nicht provokant, sondern zu sagen, Mensch, ne, vielleicht sind wir im Gegensätzlichen, also ne, ich hab diesen Wunsch, aber Du hast

35:56

Vanessa Daun

nicht die Möglichkeit geblieben, was machen wir denn jetzt damit? Stellen Sie diese Frage, ja, und bringen Sie tatsächlich auch den Ball wieder zu Ihrem Vorgesetzten. Dazu ist es ja Ihr Vorgesetzte,

36:05

Vanessa Daun

ja? Ja. Dass Sie das Spiel in Anführungsstrichen gemeinsam spielen Mhm. Und dazu muss nicht der Ball ständig auf Ihrer Spielfläche liegen, sondern der gehört auch dem anderen. Gucken Sie, dass Sie 50 50 Prozent haben. Ja. Sie, dass Sie 50

36:15

Vanessa Daun

50 Prozent haben.

36:17

Harald Kieffer

Ja. Harald. Vanessa.

36:21

Vanessa Daun

Ich hoffe, das war hilfreich.

36:23

Harald Kieffer

Ja, ja, ja, ja.

36:25

Vanessa Daun

Lieber Kai, ich hoffe, das war hilfreich für Sie. Falls nicht, einfach nur mal nachfassen, ja? Sie können ja schreiben, Mensch, Doktor Bob, ja? Ich hab das alles verstanden,

36:35

Vanessa Daun

meine Frage bleibt. Was machen wir denn jetzt damit? Ja. So, ja? Dann können wir dann noch mal nachhaken. Ja.

36:40

Harald Kieffer

Okay. Harald. Wir

36:43

Vanessa Daun

sagen tschüs für heute, für diesen Podcast Podcast. Diesen Podcast, der Podcast heißt. Wir bedanken uns für alle, die hingehört haben und

36:53

Vanessa Daun

gerne Kommentare, gerne Fragen. Wir freuen uns darauf und ich freue mich auf dich in 2 Wochen.

37:02

Harald Kieffer

Ich mich auch. Tschüss. Tschüss.

Episoden-Details

Dauer
37:18
Veröffentlicht
21. Nov. 2025
Sprache
Deutsch
Show
BoP Cast Podcast

Mitwirkende

V

Vanessa Daun

Co-Host

H

Harald Kieffer

Co-Host

Themen9
UnternehmensveränderungProjekte und WiderstandKonkurrenz überwindenemotionale Intelligenzmutige GesprächeMitarbeitereinbindungUnternehmenskulturAngst im UnternehmenStrategieaktivierung

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