
BoP Cast Podcast
Kultur entwickeln. Menschen binden. Führung neu denken.
Alle Unternehmen haben Werte – doch nur wenige leben sie. In dieser Folge sprechen Vanessa und Harald über strategische Kultur- und Personalentwicklung, die wirkt – mit einem starken Beispiel aus der Praxis: dem Europäischen Hof Heidelberg. Warum „Purpose“ mehr ist als ein Buzzword. Wie Kultur durch Verhalten entsteht – nicht durch Leitbilder. Und wie Unternehmen durch starke Führungskräfte zu echten Magneten für Talente werden. Ein inspirierender Blick auf Führung als Beziehungsarbeit – und darauf, wie wir den Weg dahin begleiten.
Zusammenfassung
Alle Unternehmen haben Werte – doch nur wenige leben sie. In dieser Folge sprechen Vanessa und Harald über strategische Kultur- und Personalentwicklung, die wirkt – mit einem starken Beispiel aus der Praxis: dem Europäischen Hof Heidelberg. Warum „Purpose“ mehr ist als ein Buzzword. Wie Kultur durch Verhalten entsteht – nicht durch Leitbilder. Und wie Unternehmen durch starke Führungskräfte zu echten Magneten für Talente werden. Ein inspirierender Blick auf Führung als Beziehungsarbeit – und darauf, wie wir den Weg dahin begleiten.
Show Notes
Mehr zu Dem BoP©-Team und Vanessa : https://bop-business.de
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Transkript240 Segmente
Speaker 0
Hallo und herzlich willkommen zum, dein Podcast für alle, die den Mittelstand mutig gestalten. Und hier sind eure Hosts, Vanessa Down, Autorin, Unternehmensentwicklerin
Speaker 0
und Visionärin hinter dem BOP Prinzip und Harald Kiefer, Organisationsprofi mit jahrzehntelanger Führungserfahrung. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören.
Speaker 1
Ja, hallo, herzlich willkommen und alle 2 Wochen grüßen wir uns, grüßt das Murmeltier und wir sind uns im Studio. Harald, diese Woche war
Speaker 1
kalt. Ich hoffe nicht bei dir im Unternehmen. Was hast Du erlebt? Alle 2 Wochen bringt Haailt mir ein Thema aus seinen 2 Wochen mit. Ich bin gespannt.
Speaker 2
Ja, wir arbeiten überwiegend drinnen, deswegen war das nicht so dramatisch mit der Kälte. Ja, was ich mitgebracht habe, ist eine Betreuung, eine Beratung von 'nem
Speaker 2
Abteilungsleiter, der zum zur Geschäftsführung zitiert wird. Mhm. Der muss zur Geschäftsführung, die Zahlen sind schlecht,
Speaker 2
sie werden besser. Es tut sich was, aber er hat den Eindruck und ich glaube, er könnte auch was dran sein, die Geschäftsführung traut's ihm letztendlich nicht zu.
Speaker 2
Mhm. Und deswegen wollen sie quasi einen Rapport. Er soll antreten und ihn mitteilen, wie er sich's denn weiterhin vorstellt. Spannend.
Speaker 1
Das ist ein Das Erste, was mich interessiert, musste er hoch zur Geschäftsführung oder runter?
Speaker 2
Man muss hoch. Also die haben das auch räumlich gut hingekriegt. Man muss hoch.
Speaker 1
Ja, sehr spannend. Komme vielleicht nachher noch mal drauf. Ja, da fällt mir tatsächlich nicht sofort eine Geschichte ein,
Speaker 1
aber es echot so aus der letzten Woche, da hab ich hat mir 'n Kollege was erzählt. Er hat Wir gucken mal, ob's damit zu tun hat. Ich weiß es grad nicht
Speaker 1
so genau.
Speaker 2
Bin gespannt.
Speaker 1
Ja, genau. Also 'n Kollege hat mir erzählt, seine Tochter hatte schulfrei, die ist, Ich weiß nicht ganz genau, wie alt sie ist, müsste so 6 sein und er hatte Homeoffice,
Speaker 1
hatte aber eine ganze Menge zu tun, so. Und er hat seine Tochter beschrieben als 'n quirliges Mädchen und hat gesagt so, hatte ich die Herausforderung, die findet aktuell mein Büro auch
Speaker 1
so spannend. Ja, kann ich verstehen, ne? Ist viel drin, kann man auch viel mitmachen, kenne ich von meinen Kindern früher auch. So, also auf jeden Fall der der Kollege, der hatte
Speaker 1
Herausforderung, hatte unglaublich viel zu tun, ganz viele Videokonferenzen. Seine Tochter war zu Hause, er hatte Homombis. Und dann hat er gesagt, oh, ich musste was finden, was sie wirklich ganz, ganz lange
Speaker 1
beschäftigt, ja? Also und er hatte aber, alle Spiele waren schon irgendwie langweilig, ja, Papas Büro viel interessanter und dann hat er, ist ihm wohl eine Zeitschrift, ich weiß nicht, vielleicht von seiner
Speaker 1
Frau, keine Ahnung, 'n Zeitschrift mir die Hände gefallen, da war eine Weltkugel drauf. Da hat er sich gedacht, super, die zerschnipsel ich in ganz, ganz viele kleine Teile
Speaker 1
und dann lasse ich meine Tochter daraus das Puzzle wieder zusammensetzen, ne. Und sone Erde, wir kennen das alle, das ist ja nicht ganz, ne, nicht so offensichtlich so. Das hat er dann seiner Tochter gegeben, seine
Speaker 1
Tochter war auch ganz begeistert und er dachte, super, jetzt kann ich alle meine Videokonferenzen machen. Und nach gefühlt 5 bis 10 Minuten kam
Speaker 1
seine Tochter zurück mit dem fertigen Bild dieser Weltkugel und er war, er hat gesagt, ich hab's nicht glauben können. Und ich hab sie
Speaker 1
gefragt, Steffi, wie hast 'n Du das jetzt hingekriegt, ja? Sagt sie, ach Papa, Du, das war ganz leicht. Auf der Rückseite war das Foto von
Speaker 1
einem Menschen und den habe ich zuerst zusammengesetzt. Und als der Mensch heile war, war auch die Welt wieder heile. Schön. Hat es irgendwas
Speaker 1
damit zu tun, dass wir so reingekommen?
Speaker 2
Ich bin ich bin wirklich, ich ich bin überrascht wahrscheinlich. Hast Du selbst 'n Gefühl dafür, wie meine Geschichte ausgehen könnte?
Speaker 1
Okay.
Speaker 2
Denn das passt sehr, sehr gut dazu. Also was ich höre, ist, dass Lea die sehr früh, aber wahrscheinlich merken die Kinder, die ganz kleinen Kinder, das schon ganz
Speaker 2
früh gemerkt hab, die Lösung liegt meistens beim Menschen. Es sind die Menschen, die die Probleme lösen und nicht irgendwelche Strukturen oder irgendwelche Technologien, sondern oft sind's die Menschen.
Speaker 2
Also, es passt zu meiner Geschichte. Ich hab ihm nämlich geraten, wenn Du Angst hast, dass man dir es nicht zutraut, dass Du die richtigen Strategien hast, nimm deine Leute
Speaker 2
mit. Nimm dem mit, auf die Du vertraust. Das Was hat er gemacht?
Speaker 1
Ja und ich würd sogar noch 1 weitergehen, wenn ich überlege, weil jetzt fällt mir auch ein, wenn ich an, jetzt mal grade kurz von der von der Tochter und dem Puzzle
Speaker 1
weg, wenn ich Angst habe, dann bin ich definitiv nicht in der Position und in der Sicherheit, dass ich meine besten besten Leistungen abliefere, ne? Ne? Das heißt ja tatsächlich,
Speaker 1
auf der Beziehungsebene würde ich auf der Beziehungsebene würde ich immer sofort anfangen und zu gucken, wie kann ich denn meine Beziehung stärken und mich auch stärken? Das ist
Speaker 1
wahrscheinlich das, was Du so im Hinterkopf hattest, ne? Nimm die mit, auf die Du auf jeden Fall vertrauen kannst.
Speaker 2
Und die erste Frage, die ich Ihnen gestellt habe, als ich mir gesagt hab, ich mach mehr Sorgen, Ja. Hab ich gesagt, Du machst dir aber keine Sorgen, dass Du die Ziele erreichst. Und ach so, nee, nee, das kriegen wir hin. Ach, ihr kriegt das
Speaker 2
hin. Ja, wir wer wer wir, ja, ich hab tolle Leute, ich hab da 'n paar, an die ich besonders denke. Mhm. Und da hab ich gesagt, nimm mich doch mit. Mhm. Fühlst Du dich sicher, wenn die dabei sind? Ja, sehr. Na
Speaker 2
ja, nimm sie doch mit. Es ist auch gut ausgegangen. Ob's langfristig gut ausgegangen ist, werden wir sehen, aber zumindest den Termin hat er wunderbar gestanden, 'n ganz großes Lob
Speaker 2
bekommen und die Geschäftsführung wird Ihnen jetzt wieder eine Weile in Ruhe lassen. Mhm.
Speaker 1
Das nehm ich mir für, ich weiß noch nicht für welche Situation, aber auf jeden Fall für den Alltag mit als als weitere Geschichte. Ich sammel ja solche Geschichten tatsächlich, also aus der aus
Speaker 1
der Realität, weil meine Hypothese ist ja grundsätzlich, das ist ja auch ein soner Bockprinzipien Mensch im Mittelpunkt,
Speaker 1
Meine Hypothese ist ja tatsächlich, dass es immer den Menschen geht, der im Mittelpunkt ist und uns unterstützt ja auch total diesen systemischen
Speaker 1
Ansatz, von dem wir denken, nämlich dass jedes Unternehmen letztendlich die Summe von Beziehungen ist, ne? Und das würde ja auch total da
Speaker 1
reinpassen, ja.
Speaker 2
Du hast es gerade gesagt, ihr habt den Menschen zu 'nem Bob Prinzip erklärt. Ja. Das heißt, man findet's in eurem Buch. Ja, ja, das stimmt. Und 1 der
Speaker 2
Prinzipien ist, der Mensch, der im Mittelpunkt steht, wie wie gesagt habt ihr das gemacht? Du hast ja gerade schon son bisschen angekündigt, aber da kannst Du wahrscheinlich noch 'n paar Sachen mehr dazu
Speaker 2
sagen.
Speaker 1
Ja, also mein Anliegen ursprünglich war es, dass wir 10 Kernprinzipien rausfinden, die unsere Arbeit beschreiben, aber auch unsere Haltung,
Speaker 1
viel mehr unsere Haltung, so. Und das erste Prinzip, das ist tatsächlich spannend, weil das war 1 der ersten Prinzipien, die mir sofort klar war, Mensch im
Speaker 1
Mittelpunkt.
Speaker 2
Mhm.
Speaker 1
Und dadurch, dass wir im Mittelstand arbeiten, war's vielleicht 'n bisschen offensichtlicher, als es vielleicht in größeren Organisationen ist. Ich finde, das Prinzip gilt aber in beiden
Speaker 1
Fällen. Mittelstand an sich ist 'n Beziehung, ich ich glaub, ist nicht der erste Podcast, in dem ich sage, ja,
Speaker 1
beziehungsorientierte Organisation.
Speaker 2
Man kann es nicht oft genug sagen.
Speaker 1
Danke schön für die Erlaubnis. Genau. Wir befinden uns in beziehungsorientierten Systemen und wenn etwas Und die Frage ist ja immer, wenn etwas nicht so
Speaker 1
läuft, wie ich's gerne haben möchte, ja, wenn irgendwo etwas nicht rund läuft, wo guck ich denn als Erstes hin? Dann gibt es quasi diese diesen
Speaker 1
Einmechanismus zu sagen, okay, wir machen 'n Prozess drauf, wir gucken noch mal auf die Prozesse. Das Ich find das alles nicht schlecht, ja?
Speaker 2
Mhm.
Speaker 1
Wenn ich aber einen wirksamsten Hebel finden will, der mir vielleicht auch langfristig, ne, Lösungen bietet und Arbeit leichter macht, dann ist für
Speaker 1
mich das Prinzip Mensch im Mittelpunkt und son bisschen Stimmt, die Geschichte passt total, ne? Mhm. Und son bisschen Ich hab diese Welt des Unternehmens, ja, und
Speaker 1
irgendwo passen nicht alle Puzzleteile automatisch zusammen, es ist schwierig und komplex, ja? Vielleicht ist es auch nur kompliziert und dann gilt
Speaker 1
gilt's für mich ja oft, den ersten Schritt zu finden, der am wirksamsten ist
Speaker 2
Und
Speaker 1
deswegen findet dieses Bokprinzip Mensch im Mittelpunkt bei uns auch son Also es ist es das Allererste, was mir einfällt, weil wenn die Haltung
Speaker 1
ist Mensch im Mittelpunkt, dann ist mein erster Blick hin, was kann ich für die Beziehung tun? Wo ist die Beziehung vielleicht grade nicht passend, ja?
Speaker 2
Mhm.
Speaker 1
Und was ist der Schritt, wie ich die Beziehung unterstützen kann? Und wenn ich zu deinem Beispiel, Entschuldigung, dass ich so lange rede, Ja. Wenn ich zu deinem Beispiel zurückkomme, genau das hast Du ja gemacht, ja? Du hast zum
Speaker 1
einen geguckt, wo ist die Beziehung mit ihm selbst? Mich ist so stabil, dass er sich sicher und gut aufgestellt fühlt und hast geguckt, wer kann denn mitgehen, auf den Du vertraust,
Speaker 1
ja? 1 weiter hätte ich sogar noch spannend gefunden, vielleicht hast Du das auch so gemacht, eine Rückspiegelung hin zum zur nächsten
Speaker 1
Führungskraft zu machen und zu sagen, im Nachgang, ja, und zu sagen, ich fühl mich hier, also mir fehlt hier eine Portion an Vertrauen, so
Speaker 1
fühlt sich das zumindest an, ja? Ja. Genau, da zu gucken, vielleicht ist das der Führungskraft gar nicht bewusst, ja.
Speaker 2
Es ist an der Stelle, kann man auch noch dazu sagen, diese Geschäftsführung war beeindruckt von den Leuten, die mitgekommen sind.
Speaker 1
Wie schön.
Speaker 2
Hätte er dieselben Strategien auf 'nem Chart, PowerPoint, irgendwas anderem präsentiert, bin ich relativ sicher, hätte er diese Wirkung nicht erzielt.
Speaker 2
Dadurch, dass da Menschen mit leuchtenden Augen sitzen, wo Du ja mehr als auf 'nem Chart ein Potenzial dahinter spürst und ahnst und dich in guten Händen
Speaker 2
fühlst, ist auch für die Geschäftsführung der Mensch im Mittelpunkt. Mhm. Auch wenn die eigentlich nach Maßnahmen gefragt haben. Ja. Aber die wegbeste Maßnahme, die Du haben kannst, ist 'n Mensch. Ja. Oder,
Speaker 2
das hast Du, finde ich, eben deutlich gemacht, das gefällt mir auch wirklich gut, die Beziehung zwischen Mensch. Ja. Also die Geschäftsführung wird gemerkt haben, die kamen auch gut miteinander.
Speaker 2
Mhm. Das ist 'n gutes Team. Mhm. Und sie ihrerseits wollen natürlich Teil von 'nem guten Team sein. Mhm. Also sind sie positiv geschwenkt. Der Termin lief gut. Mhm. Wir werden jetzt mal sehen, wie's
Speaker 2
weitergeht, aber ja, der Mensch im Mittelpunkt.
Speaker 1
Ja, ich find da so so viele, ich find auch noch sone, also ich vermute noch, sogar noch eine zusätzliche Wirkung, nämlich dass die die, die er mitgenommen hat mit mit ihrer
Speaker 1
Fachexpertise, ne, die die's gut können, die fühlen sich ja auch gesehen an der Stelle. Genau, wir sind ein Teil, ein Beitrag
Speaker 2
Wir waren gesehen.
Speaker 1
Ja, genau. Ja. Für alle, die uns jetzt grad nicht sehen, Harald, steht direkt aufrechter in der Vorstellung, dass jeder dieser dieser Menschen gesehen wird,
Speaker 1
ja. Für mich ist es tatsächlich 'n großer Unterschied, also es scheint sich jetzt zu widersprechen. Ich finde das Prinzip ist in
Speaker 1
jeder Form von Organisation großes Unternehmen, großes Schiff und Mittelstand in jeder in jeder Organisationsform 1
Speaker 1
der wichtigsten Prinzipien. Für mich ist es noch einmal wichtiger, ich bin immer so beim Mittelstand mit meinem Herz, ja, dass gerade im Mittelstand es
Speaker 1
auch begriffen wird, da ist oftmals, ich sag nicht überall, ja, oftmals ja auch son Hands on Prinzip, ja. Das das ist alles gut, aber das
Speaker 1
begriffen wird, 1 unserer wirksamsten Hebel sind die Menschen, weil es es sind die Menschen, die uns zu den Ergebnissen führen. Es ist die Beziehung untereinander,
Speaker 1
die zu den Ergebnissen führt, ja, die uns uns überhaupt erst möglich macht, die Dinge zu tun, die wir als Wirtschaftsunternehmen tun wollen. Ja. Ja.
Speaker 2
Was häufig wirklich hinderlich ist, ist die Grundeinstellung, die noch viele Führungskräfte haben. Wenn jemand Neues
Speaker 2
kommt, er oder sie muss es mir erst mal beweisen, ob sie gut ist. Das kann schon schwierig werden, aber es gibt ganz viele, die aus eigener Angst, aus
Speaker 2
schlechten Erfahrungen sagen, sieht gut aus, aber mal gucken, wie es wird. Ich hab unheimlich gute Erfahrungen gemacht zu sagen, Du musst mir erst mal beweisen,
Speaker 2
dass Du schlecht bist. Du, ich geh einfach davon aus, Du wirst kein Problem, sondern Du bist eine Lösung. Mhm. Und deswegen hab ich dich ja geholt. Deswegen war ich im
Speaker 2
Bewerbungsgespräch begeistert. Und ab jetzt bin ich begeistert. Beweise mir, dass ich mich irre, was natürlich niemand will. Mhm. Und ich kann ganz wenige Fälle erinnern,
Speaker 2
Mhm. In denen diese Methode schiefgegangen ist. Es ist auch keine Methode, ich fühl mich auch wohler, wenn ich an die Menschen glaube. Also insofern ist das keine Strategie. Aber trotzdem, wenn man das als Strategie betrachtet,
Speaker 2
hat sie viele Vorurteile. Es gibt mir besser und der betroffenen Person gibt es von vornherein ein eine Unterstützung und eine eine Gewissheit gewollt zu sein, dass die Leistung dann
Speaker 2
oft auch besser ist.
Speaker 1
Ja, total. Darf man gut drauf achten, dass die das auch hören können und nicht in der anderen, ne. Also wie hast Du's gesagt? Ich ich bin, Du musst mir erst mal beweisen,
Speaker 1
dass
Speaker 2
Dass Du schlecht bist.
Speaker 1
Ja, genau. Also, ne, ich geh jetzt erst mal davon aus, Du bist toll, weil deswegen hab ich dich geholt, ja? Ja. Ach, ja, sehr, Weißt Du, an wem mich das denken lässt? Es gibt aktuell
Speaker 1
ein Hotel, ich weiß gar nicht, ob ich das jetzt so und offen offiziell nenne. Also das ist keine Werbung
Speaker 2
Mach weiter.
Speaker 1
Hotel Heidelberger Hof, ja. Die, es gibt aktuell eine Führungskraft, ist 'n familiengeführtes Unternehmen
Speaker 1
und die relativ viel Sichtbarkeit erreicht hat durch die Art und Weise, wie sie das aufgestellt hat. Ich hab das mal, mir ist es aufgefallen, weshalb. Es kam
Speaker 1
auf, ich hab's in den sozialen Medien gesehen, zu dem Zeitpunkt, wo ganz viele über Führungskräfte oder über Arbeitskräftemangel gesprochen haben. Mhm. Und dieses Hotel,
Speaker 1
also Hotellerie ist ja tatsächlich ein Bereich, wo man sagen kann, okay, wir gehen davon aus, das sind das sind nicht hochbezahlte Menschen, die da arbeiten,
Speaker 1
sondern es ist vielleicht, ich weiß gar nicht, ob man das so sagen kann, aber eher 'n Mittel- bis Niedriglohnsektor grundsätzlich. Das sind so meine Hypothesen dazu. Und
Speaker 1
Caroline von Kretschmann heißt die heißt die Dame. Sie hat es geschafft und damit ist sie auch sichtbar geworden, aus aus diesem Hotel und
Speaker 1
dem, also und der Arbeit in diesem Hotel eine Arbeit zu machen, die ganz viel Strahlkraft bekommt. Und ich sag jetzt gleich, wohin ich will, warum ich, warum
Speaker 1
mir das jetzt hier einfällt.
Speaker 2
Ja, wir sind auch gespannt. Ich hoff, ich bin
Speaker 1
zusammen gespannt. Also mir sind so verschiedene Sätze von ihr im Kopf. Sie hat sie hat so was Ähnliches gesagt wie, es ist Führungsaufgabe,
Speaker 1
den Menschen einen guten Arbeitsraum zu schaffen, ein Arbeitsklima, in dem sie sich gut fühlen. Das hatten wir, glaube ich, in irgend 'nem Podcast schon mal, ne? Und was sie vor
Speaker 1
allen Dingen gesagt hat, Führung ist Beziehungsarbeit. Ja. Und deswegen fällt mir das so ein. Und für alle, die sich interessieren, was sie da gemacht hat, sie ist ganz Ich würde
Speaker 1
ich in meinem Alter würde sagen, sie geht grad viral, ja? Ich weiß gar nicht, ob das so ist, ja, auf den verschiedenen sozialen Kanälen. Kann man sich wirklich mal anschauen, das hat so eine Strahlkraft,
Speaker 1
ja? Und die gehen so in Beziehung und die gehen so in, ich schaffe einen Ort für ein gutes Arbeitgeber und die gehen so in, wir machen die Beziehung und
Speaker 1
unsere Arbeit gemeinsam sichtbar, ja. Dass mich das total begeistert und ich bin werde mit Sicherheit einmal in dieses Hotel gehen. Es ist überhaupt keine Schleichwerbung.
Speaker 1
Ich werde 0 bezahlt dafür. Es fällt mir nur ein.
Speaker 2
Es war ja auch eine offensichtliche Werbung, ne. Kannst Du keine Schleichwerbung oder?
Speaker 1
Ich hab Wert, ich krieg da gar nix für, aber das ist wirklich ganz toll. Und wie gesagt, ich sammle solche Beispiele immer, weil ich sehe, ah, wir haben's hier mit familiengeführten Unternehmen zu tun. Wir
Speaker 1
haben das Prinzip Familie, ja. Und wir haben diese Dualität in den in den Unternehmen. Wir arbeiten ja auch mit Mittelstand
Speaker 1
oftmals familiengeführte Unternehmen. Wir haben ein Grundverständnis zu werten, ob wir die jetzt nur irgendwo hingeschrieben haben oder nicht, aber es gibt 'n Wertegrund
Speaker 1
Grundverständnis, wie wir uns miteinander verhalten in diesen Unternehmen. Ja. Und dann hinzugehen und zu sagen, ja, wir haben hier auch 'n bestimmtes
Speaker 1
Prinzip, was hier funktioniert, nämlich Familien funktionieren, Familien wachsen durch durch Konflikt, ja? Also unsere Beziehung
Speaker 1
wächst grundsätzlich durch Konflikt. Scheinbar sag ich jetzt das Ganze, Harald guckt mich mit ganz großen Augen an, ja? Mhm. Aber wir haben das Grundprinzip der Harmonie. Das heißt, wir werden immer nach
Speaker 1
Harmonie streben, wenn wir, ne. Und wachsen tun wir über die Konflikte, die wir gut miteinander lösen? Komme ich noch mal zurück zu deiner Führungskraft oder ich weiß gar nicht,
Speaker 1
Management, ich hab Nee.
Speaker 2
Ja, ja, das war 'n Abteilungsleiter.
Speaker 1
Abteilungsleiterverzeilung, ja. Dann ist es ja, er ist im Konflikt, ja, weil er sich nicht vertraut fühlt, also ne. Also er er hat das Gefühl, mir wird nicht
Speaker 1
vertraut. Die Lösung, die er für sich findet, weil er möchte es in Harmonie bringen, ja. Die Lösung, die er für sich findet, ist einmal, ich gehe in die Beziehung mit meinem Menschen, ich nehme die
Speaker 1
mit.
Speaker 2
Mhm.
Speaker 1
Und wenn er, sobald er den zweiten Schritt sogar noch macht und die Führungskraft sich gut verhält, indem sie sagt, Mensch, das war mir so nicht bewusst. Was kann ich denn tun,
Speaker 1
unsere Beziehung und unser Vertrauen zu stärken? Sind wir in Richtung Harmonie und der nächste Wachstumsschritt ist wieder gemacht? Total.
Speaker 2
Ja. Ja, ich hab dich deshalb grade so angeguckt, Ja. Weil ich die Luft angehalten hab, weil Du gesagt hast, Familien oder andere Beziehungen entwickeln sich über Konflikt. Das ist für mich, Du hast
Speaker 2
es ganz schnell auch erweitert, denn für mich hat was gefehlt. Das ist für mich erst mal gefährlich. Konflikt ist dann nach meiner Erfahrung sehr, sehr fruchtbar und bildet
Speaker 2
auch Bindungen und bringt einen aneinander, wenn er auf der Basis von Vertrauen stattfindet. Mhm. Also das Erste, was ich schaffen muss, ist Vertrauen.
Speaker 2
Mhm. Und ab dem Moment, wo ich jemandem vertraue, ertrage ich den Konflikt, weil ich weiß, ich werd nicht komplett infrage gestellt. Mein mein mein
Speaker 2
Kleinster ist mal nach Hause gekommen, heute ist er so kleinst, aber damals war er noch so kleinst Mhm. Und hat uns mit der begeisternden Nachricht überrascht zu sagen, er hat eine
Speaker 2
6 in Mathe, allerdings die beste 6 der Klasse. Und ich hab ihm gesagt, komm nie wieder mit 'ner 6. Also ich mein, ich bin ja Vater, also was soll ich sagen? Ich hab
Speaker 2
ihn beschimpft, dass es so nicht geht, während ich ihn in den Arm genommen habe und gesagt habe, natürlich hab ich dich weiterhin lieb. Mhm. Aber über diese Arbeit haben wir einen Konflikt. Mhm. Es hat nix geholfen.
Speaker 2
Also es wurde nicht viel besser, aber später dann schon.
Speaker 1
Ja, super.
Speaker 2
Aber der der wichtige Punkt scheint mir, Du brauchst eine vertrauensvolle Basis und ab dann ist Konflikt sogar was Wünschenswertes.
Speaker 1
Ja, und ich glaube, wir dürfen gut differenzieren zwischen Interessenskonflikt und emotionalen Konflikt. Ganz genau. Und ich red natürlich nicht von Wachstum
Speaker 1
über emotionale Konflikte, die ich kreiere, sondern ich rede über Interessenskonflikte, wie auch da wie auch da und was mir auch einfällt und ich weiß, dass
Speaker 1
wir dieses Modell zumindest im Ansatz teilen, mir fällt sofort das Lencioni Modell ein, ne.
Speaker 2
Unten Vertrauen. Unten Vertrauen.
Speaker 1
Nächste Stufe vom Schritt. Ja, genau. Also da machen wir vielleicht auch noch mal 'n Blogcast zu, weil da geht's ja drum, wie stelle ich eigentlich gut funktionierende Teams miteinander auf?
Speaker 1
Ja. Und was anderes ist denn eigentlich 'n Unternehmen als ein großes, großes Team von Menschen, ja? Und die Kernaussage in diesem Modell ist, als Grundbasisbaustein
Speaker 1
und das ist ja auch das, was Du gemacht hast und das, was Du auch der Führungskraft in anderen Worten geantwortet hast. Als Basisgrundstein liegt Vertrauen.
Speaker 1
Ja. Und ich mag eigentlich an der Kernaussage gar nichts mehr zufügen. Nein. Harald? Haben wir heute Ich ich kann
Speaker 2
gerne, was Du fragen willst. Ich guck mal, ob's Post für Doktor Bob gibt.
Speaker 1
Machen wir doch ein. Frag Doktor Bob.
Speaker 2
So. Ich schau mal mal nach Ja. Was Doktor Bob gefragt hat. Also, Paul, nur
Speaker 2
Paul. Paul stimmt nicht, Paul ist natürlich für Felsch der Name, Geschäftsführer 1 mittelständischen Unternehmens, hat folgendes Anliegen.
Speaker 1
Herr Schaps, ganz kurz, bevor wir zu Paul gehen, wir laden übrigens ab sofort alle Damen ein, ja, in Führungsfunktionen oder in in führender Funktion, uns auch mal zu
Speaker 1
schreiben, weil aktuell haben wir irgendwie ganz viele Männer und wir freuen uns natürlich, ja. Ich weiß natürlich auch nicht, ob Du natürlich aus 1 Frau einen Mann gemacht hast. Wer weiß. Entschuldigung, es war ein Will
Speaker 2
ich jetzt nicht verraten, weil es soll ja schützen
Speaker 1
Ja, stimmt. Gut.
Speaker 2
Anonym bleiben. In den letzten 2 Jahren haben wir mit Unterstützung 1 Beraters ein starkes Wachstum hingelegt. Mehr Aufträge, größere Umsätze, das Unternehmen ist auf Erfolgskurs.
Speaker 2
Aber ich merke, dass meine Mitarbeitenden mit diesem schnellen Wachstum nicht Schritt halten können. Sie sind im Widerstand und der Berater sagt, dann müssen wir uns eben von diesen Menschen trennen.
Speaker 2
Wenn ihnen das Wachstum nicht gefällt, müssen sie gehen. Ich habe dabei ein schlechtes Bauchgefühl. Ein befreundeter Unternehmer hat mich gefragt, willst Du dich wirklich von den Menschen trennen, die dich
Speaker 2
über Jahre hinweg erfolgreicher gemacht haben? Und diese Frage lässt mich nicht los. Wie kann ich die Balance finden zwischen Wachstum und dem Mitnehmen meiner Mitarbeitenden,
Speaker 2
ohne sie zu verlieren? Hui.
Speaker 1
Spannend. Also, ich hab ein ein ganzes Buch dadrüber geschrieben, das BOB Prinzip Balance of Performance. Wie kann ich Wachsen,
Speaker 1
Dynamik, Geschwindigkeit, was auch immer das Wachsen für für sie dich bedeutet, aufnehmen, ohne aus der Kurve zu fliegen und ohne auch vielleicht
Speaker 1
das andere aus der Kurve fliegen. Dennoch, ich möcht natürlich jetzt dieses ganze Buch zitieren. Ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich hab ganz kurz gezuckt bei der
Speaker 1
Erst hab ich gedacht so, oh, gute, anscheinend richtig gute Arbeit des beratenden Menschen, ja? Mhm. Dass das das Unternehmen so nach vorne gebracht hat. Und da ich
Speaker 1
hab ganz kurz gezuckt, als kam dann müssen wir uns von diesen Menschen trennen.
Speaker 2
Mhm.
Speaker 1
Und war ganz kurz erleichtert, als anscheinend ja auch sofort die
Speaker 2
Es die Gegenstimme gab.
Speaker 1
Es die Gegenstimme gab, ja genau und unterhalten Sie sich auf jeden Fall weiterhin mit Ihrem Bekannten, der der ja 'n gutes Gespür davon hat. Also
Speaker 1
so, ich muss das erst mal sortieren, was ich gehört habe. Es geht ihm da drum, Wachstum, aber auch Stabilität gleichzeitig Na, es geht Ihnen eigentlich
Speaker 1
darum, die Mitarbeitenden zu halten. So viel übrigens zu Ihrer Frage, Paul. Sie haben die Antwort ja schon in sich, ne. In dem Moment, wo Sie zucken und sagen, ich habe Bedenken, ja, dann
Speaker 1
geht es Ihnen eine andere Frage und die, die Sie gestellt haben. Wie kann ich gleichzeitig wachsen und meine Mitarbeitenden mitnehmen,
Speaker 1
ja? Das Ich mach jetzt keinen Tatsächlich, ich würd ganz gerne mal abweichen von 'nem klassischen, frag Doktor Bob, zumindest hab ich das Gefühl, denn
Speaker 1
es geht an der Stelle ganz klassisch ja dadrum, eine gute Orientierung auf der Veränderungskurve zu haben. Die kann ich, vielleicht machen wir
Speaker 1
irgendwann auch noch mal 'n Podcast, so eine Veränderungskurve. Da geht es da drum, wenn quasi etwas von außen sich verändert, was sich so jetzt erst mal nicht
Speaker 1
selber beigeführt habe, ne? Wie gehen da, wie sind meine emotionalen Phasen, ja? Und mein Gefühl
Speaker 1
ist und das beobachte ich wirklich ganz oft, das ist jetzt nicht nur bla bla, dass im Mittelstand 'n Unternehmen sehr schnell gewachsen ist durch eine gute Führungskraft, durch eine gute
Speaker 1
Geschäftsführung und anscheinend auch durch eine gute Beratung, was das angeht und dass aber die Mitarbeitenden emotional nicht mitgekommen sind. Also weshalb sage ich,
Speaker 1
schauen Sie mal, ob Sie eine dass Sie eine gute Verortung kriegen auf dieser Veränderungskurve, denn in der Regel kann man sagen, da wo Sie sind in der emotionalen Verarbeitung des Wachstums,
Speaker 1
ja? Sie haben sich das ja schon vor langer Zeit vorgenommen. Dann haben Sie sich 'n beratenden Menschen dazugenommen. Das heißt, sie beschäftigen sich schon lange und haben das tatsächlich schon lange verdaut. Da sind
Speaker 1
ihre Mitarbeitenden noch lange nicht, kann man in der Regel sagen. Ist eine Hypothese, weiß ich, ich kenn sie ja nicht, ja?
Speaker 2
Mhm.
Speaker 1
Aber man kann so wie wie eine Daumenregel sagen, die Mitarbeitenden kommen wie son Echo in dem Prozess nach, also nachgelagert,
Speaker 1
nicht ganz so gut ausgedrückt. Das ist eine. Schauen Sie mal, dass Sie da diese Kurve finden und gucken, wenn Sie den beratenden Menschen noch an Ihrer Seite haben, der
Speaker 1
die kennt sich mit Sicherheit auch damit aus, hoffe ich zumindest, dass Sie gucken, wo bin ich und wo würde ich denn meine Mitarbeitenden sehen? Und dann ergibt sich meistens
Speaker 1
sone Spanne zwischen, Mensch, ich hab das gedanklich schon umgesetzt. Wir sind schon aufm Pfad, ja? Und das kennen sie von sich selber, das kennen wir alle, ja? Wenn wir irgendwie so im Lauf sind, ja,
Speaker 1
dann sind wir auch schneller, ja? Das heißt, Sie sind wahrscheinlich schon im Pfad, Sie haben's gedanklich umgesetzt, Sie sind schon im nächsten und übernächsten Schritt und gefühlt
Speaker 1
für Ihre Mitarbeitenden ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der Abstand sich grade vergrößert. Und wir haben, zumindest spannend, ne, wir haben fast in
Speaker 1
jeder Folge so was was mit Abstand, Distanz, ja? Es geht also Sie sind in 'nem beziehungsorientierten Unternehmen. Es geht immer dadrum, dass Sie diese Beziehungsebene gefühlt
Speaker 1
auf eine Nähe hinführen, so. Dann, was ist denn son erster möglicher Schritt?
Speaker 1
Wie kann ich eigentlich Beziehungen durch etwas gut wiederherstellen, so? Eine Brücke für Beziehungen ist immer
Speaker 1
Kommunikation. Wenn ich mit jemandem in Beziehung gehen will, wir sind Menschen, ja, dann ist mein einfachster Weg, ich kommunizier mit dem Menschen So, jetzt haben Sie
Speaker 1
'n Mitarbeitenden. Es wär tatsächlich das Erste, was mir kommt als Idee, sprechen Sie doch mal mit Ihren Mitarbeitenden, ne. Holen Sie doch mal die Mitarbeitenden zusammen und sagen, wir haben jetzt
Speaker 1
die letzten, ich hab nicht ganz gut hingehört, glaube ich, die letzten 2 Jahre, ne? Kann das sein?
Speaker 2
Nein, über Jahre.
Speaker 1
Über Jahre, über Jahre. Okay, also ich sag jetzt einfach mal, wir haben die letzten 2 Jahre oder das letzte Jahr viel Veränderung gehabt. Wir
Speaker 1
haben auch viel dafür getan, dass sich die Dinge verändern können. Jetzt bin ich einmal für euch da. Ich bin hier, zu euch hinzuhören und zu sagen,
Speaker 1
wo seid ihr eigentlich da grade? Wie geht's euch und was habt ihr fürn Bedarf? So. Das ist noch mal, ne, ihr forderstes Ziel sollte sein,
Speaker 1
in Beziehung, in Nähe, gefühlten Nähe mit ihren Mitarbeitenden zu kommen. Denn in dem Moment, wo ich eine Nähe habe, geht mir Unsicherheit. Also, ne, verliere ich
Speaker 1
Unsicherheit in der Regel. Ja. Ja, Du hast 'n Gedanken gehabt.
Speaker 2
Ja, ich hab 'n Gedanken dazu und das hat mich drauf gebracht, dass Du gesagt hast noch. Noch 'n Gedanken, der die Blickrichtung 'n bisschen ändert. Ich guck jetzt mal von, weißt Du, Paul, von
Speaker 2
aus aus von Pauls Richtung und den Gedanken hatte ich durch das, was der befreundete Unternehmer gesagt hat. Ja. Es gibt einen sehr klugen Spruch, der aus dem Englischen
Speaker 2
kommt, der heißt, auf den Schultern von Riesen,
Speaker 1
und
Speaker 2
der heißt, wenn ich heute weitersehe, dann, weil ich auf den Schultern von Riesen stehe. Und Powell scheint durch den Unternehmer den Gedanken zu bekommen, die haben dich
Speaker 2
da hingebracht. Also dass Du jetzt hier bist, wo Du bist, hast Du den langjährigen Mitarbeitenden verdanken, dass sind deine Riesen, auf deren Schulter Du,
Speaker 2
wenn man's jetzt deutlich macht, Zwerg stehst. Und wenn Du dich von denen trennst, dann stürzt Du ab und dann bist Du nur noch ein Zwerg, der aufm Boden steht. Also wenn er die
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Perspektive, also nicht nur die Kommunikation, aber in der Kommunikation ihnen die Achtung bringt und sagt, auf euren Schultern stehe nicht. Auch wenn es euch jetzt zu schnell
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wird und der Abstand vielleicht sagt, ohne euch werde ich es gar nicht weiter treiben, kann ich mir vorstellen, dass sie selbst auch, indem sie ihren eigenen
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Anteil erkennen und ihn auch gewertschätzt bekommen, wieder schnelle Anschluss kriegen wollen. Ich könnt ich könnt mir das vorstellen. Es ist einfach nur
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mal eine Idee, aber die kommt durch den befreundeten Unternehmer. Der hat so was Ähnliches gesagt.
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Ja, ganz ehrlich, lieber Paul, ich ich nehme eine Sache mit. Wir machen auf jeden Fall einen Podcast zum zur Veränderungskurve.
Speaker 1
Keine Angst für diejenigen, die sagen, oh, Du bist schon wieder die Veränderungskurve. Die können sich einen anderen Podcast anhören,
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der Veränderungskurbel. Dann müssen Sie sich unbedingt anhören.
Speaker 1
Und das andere, ich würde das das Bild von Harald gerne nehmen. Ich mag das Bild, ich kannte das noch nicht und das
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ist ja eigentlich nur eine Bebilderung dessen, was Ihr Bekannter schon gesagt hat und als erste als ersten Impuls, den ich Ihnen mitgeben mag, ist,
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schauen Sie doch mal, wann können Sie in die Kommunikation zu Ihren Mitarbeitenden gehen und genau genau solche Botschaften meinen. Ich glaube ja, dass sie's
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meinen, wenn ich Ihre wenn ich Ihre Anfrage richtig verstehe und sagen, ne. Ich steh auf euren Schultern. Ihr durch eure Mithilfe hab ich
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haben wir das erreicht und dann hinhören. Worum geht's euch? Wie geht's euch eigentlich grade dadrin? Genau. Nehmen Sie Ihre Mitarbeitenden mit, beziehen Sie die
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ein, gehen Sie in Kommunikation. Das sind schon 3 der wichtigsten Regeln in dem großen Thema, wie kann ich eigentlich
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Wachstum behalten und meine Mitarbeitenden gleichzeitig mitnehmen? Ja. Und über das ganz große Thema sprechen wir in einem
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eigenen Podcast. Lieber Paul, herzlichen Dank für Ihre Frage. Eine ganz tolle Frage, ein großes Thema. Ich hab übrigens ein Buch dazu geschrieben, so bei
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euch, das Bobb Prinzip für alle, die Mittelstand mutig gestalten. Falls Sie die nächste Folge nicht abwarten wollen, können Sie gerne mein Buch vorstellen oder bestellen, nachdem, was Sie den
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Podcast hören hier. Ich freue mich natürlich, wir beide, lieber Harald, wir sehen uns wieder In
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2 Wochen.
Speaker 1
In 2 Wochen.
Speaker 2
Na ja, woll. An liebe Stelle.
Speaker 1
Ja und wir freuen uns, wenn wir Menschen haben, die uns in 2 Wochen oder aber auch jetzt direkt beim nächsten Mal, je nachdem, wo's
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schon rausgekommen ist, zuhören, hinhören. Wir freuen uns auf alle Menschen, die teilhaben, mitdenken und gerne auch Kommentare, Zuschriften.
Speaker 1
Ja, das war's von mir.
Speaker 2
Ja. Okay.
Speaker 1
Bis zum nächsten Mal. Tschüs.




